Phake intraokulare Linsen (PIOL)

Sie eignen sich für Patienten, die unter einer Hornhautverkrümmung bei gleichzeitiger Kurzsichtigkeit oder u. U. auch Weitsichtigkeit leiden. Der Arzt setzt die Linse zusätzlich zur natürlichen eigenen Linse des Patienten ein. Das Verfahren eignet sich besonders für Patienten mit starker Fehlsichtigkeit oder für Menschen, bei denen eine Korrektur der Fehlsichtigkeit per Laser nicht in Frage kommt. Die künstliche Linse hat dabei eine unterstützende Funktion für die körpereigene: Lichtstrahlen werden von ihr gefiltert, auf die Netzhaut wird das gewünschte exakte und scharfe Bild projiziert. Träger einer PIOL brauchen weder Brille noch Kontaktlinsen.

Vorderkammerlinse und Hinterkammerlinse

Gängig sind zwei Arten von PIOL: Die Vorderkammerlinse setzt der Chirurg zwischen Iris und Hornhaut ein; die Hinterkammerlinse zwischen der natürlichen Augenlinse und der Iris.

1. Hornhaut
2. Phake Intraokular Linse
3. Verankerung

Ablauf der Operation

Unter örtlicher Betäubung des Patienten bringt der Operateur durch einen winzig kleinen Schnitt die künstliche Linse ein. Weiche Linsen sind dabei gefaltet, sie benötigen nur einen etwa drei Millimeter breiten Schnitt. Nach dem Einbringen der Linse ist keine Naht erforderlich, der Heilungsprozess verläuft zügig, und es bleibt keine Narbe zurück.

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