Dr. med. Magda Rau

Privatklinik Dr. Rau

International renommierte Chirurgin und Forscherin

 

Cham ist eine charmante kleine Stadt am Rande des Bayerischen Wald. Dass der Ortsname auf internationalen augenmedizinischen Kongressen erscheint und in wegweisenden Forschungsarbeiten zu finden ist, liegt an einer ganz bestimmten Bürgerin der Stadt: Dr. Magda Rau, Fachärztin für Augenheilkunde, genießt als Spezialistin für refraktive Chirurgie und Glaukomchirurgie weltweite Reputation.

In ihre Tagesklinik am Rande der Stadt kommen Patient:innen, die anspruchsvollste Operationstechniken und die Umsetzung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse für ihre individuellen Bedürfnisse wünschen. Die Flughäfen München und Nürnberg sind nur 90 Minuten entfernt, mit der Limousine des Abholservice gestaltet sich der Transfer angenehm und komfortabel. Dr. Magda Rau empfängt ihre Patient:innen mit einem gewinnenden Lächeln, vermittelt auf Anhieb Vertrauen.

Kontakt

Janahof 2
93413 Cham

+49 (0)9971 861076
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Geboren in der Nähe von Ostrawa in Tschechien sah sie selbst schon früh ihre Bestimmung in der Medizin. „Mein Vater war immer mein großes Vorbild“, berichtet die Tochter einer Zahnärztin und eines Gynäkologen: „Folglich sollte auch die medizinische Fachrichtung die gleiche sein.“ Doch die eigentlich geplante Karriere als Frauenärztin kam nicht zustande, weil man die junge Ärztin in die Abteilung für Augenheilkunde schickte. Eine weise Entscheidung: „Ich wollte immer operativ tätig sein und eine gute Mathematikerin bin ich auch.“

 

Als frisch gebackene Augenärztin entdeckte sie neben der Begeisterung für den Beruf eine zusätzliche Faszination: Innovationen in den operativen Techniken und die Forschung. Zusammen mit dem international renommierten Pionier der refraktiven Chirurgie, Prof. Dieter Dausch in Amberg, veröffentlichte die junge Medizinerin ihre ersten wissenschaftlichen Arbeiten. Ihm ist sie auch dankbar für die Formulierung der Ansprüche an Berufsethos und ärztliche Philosophie: „Die OP-Methoden sollten immer elegant und schonend sein. Diese Maximen gelten für mich bis heute.“

Sie zählte zu den ersten Augenchirurg:innen in Bayern, die den Grauen Star ambulant operierten. Kurz darauf übernahm sie die Leitung der augenärztlichen Fachabteilung der Augenklinik Cham, danach bekam sie die ambulante operative Tätigkeit in der Tagesklinik Cham übertragen. Im Bestreben, die Operation des Grauen Stars noch schonender zu gestalten, führte sie die mikrokoaxiale Phakoemulsifikation ein, eine innovative Methode der Kataraktchirurgie. In der Augenlaserklinik Nürnberg erweiterte und verfeinerte sie ihr Repertoire anspruchsvoller Operationstechniken, bis sie in Cham die Privatklinik Dr. Rau für refraktive Chirurgie gründete.

 

LASEK-Viscodissection

 

Zur technischen Ausstattung gehörte sofort ein hochpräzise und schonend arbeitender Excimer-Laser zur Korrektur von Fehlsichtigkeit. Ihr Leitgedanke: „Man trägt eine enorme Verantwortung, wenn man ein gesundes Auge operiert, das ,nur‘ von der Sehhilfe befreit sein möchte.“ Weil bei der LASIK-Methode Lappenkomplikationen auftreten können, entwickelte sie die von ihr bevorzugte oberflächige Abtragung durch das moderne und risikoärmere LASEK-Verfahren konsequent weiter.

 

So entstand ihre eigene spezielle Modifikation, die LASEK-Viscodissection. Dieses besonders schonende Verfahren ist bestens geeignet für Menschen, die Wert auf eine risikoarme Methode legen. Es empfiehlt sich oft ebenso für Patient:innen mit dünner Hornhaut, aber auch für Sportler:innen oder für Berufstätige mit erhöhter arbeitsbedingter Verletzungsgefahr.

„OP-Methoden sollten immer elegant und schonend sein“
DR. MED. MAGDA RAU

Dr. Rau ist Consultant der amerikanischen Firma „Ace Vision Group“, die seit einigen Jahren an der Entwicklung einer schonenden Laserbehandlung der Alterssichtigkeit arbeitet. Die ersten Patient:innen mit dieser neuen Lasermethode operierte die Ärztin im Dezember 2007 in Phnom Penh in Kambodscha. Die Ergebnisse waren sehr vielversprechend. Viele ihrer vor allem alterssichtigen Patient:innen profitieren von einer besonderen Kombinationsbehandlung: Dr. Rau setzt hier auf eine Excimerlaserbehandlung, die mit den schonenden Methode LASEK und LASEK-Viscodissection zusammen ausgeführt wird. Somit ist kein Schnitt in die Hornhaut erforderlich, das Risiko von Lappenkomplikationen entfällt, und die Narbenbildung wird reduziert. Aber auch die Prespy-LASEK wird bei geeigneten Patient:innen mit Alterssichtigkeit durchgeführt.

 

Erholung vom 12-Stunden-Tag in der Praxis findet Magda Rau am Wochenende. Sie malt gern; farbenfrohe Motive an
der Wand hinter ihrem Schreibtisch künden von Aufenthalten in amerikanischen Metropolen. Viel Aufmerksamkeit schenkt sie auch George, ihrem Westernpferd. Magda Rau hat diese Reitsportart in den Rocky Mountains kennen und lieben gelernt.

Privatklinik Dr. Rau

Die Klinik ist auf nichtinvasive Glaukomchirurgie (MIGS) spezialisiert. Dr. Rau gilt als klinische Pionierin der mikroinvasiven Chirurgie des Grünen Stars. Bei der Entwicklung des Microstents CyPass zum Ableiten überflüssigen Kammerwassers (was zu hohen Augeninnendruck normalisiert) spielte sie eine wichtige Rolle als hochkompetente und gefragte Operateurin. Nach Rückruf des CyPass setzt sie in ihrer Praxis
auf neue Methoden der mikroinvasiven Glaukomchirurgie. Leichte Fälle des Grünen Stars behandelt sie mit dem neuen Microstent iSTent inject®W, für fortgeschrittene Fälle eignet sich der Hydrus Microstent. Die drucksenkende Wirkung des Cypasses war hervorragend. Deshalb hatte sie erst kürzlich einen neuen supraciliar Mikrostent MINIjekt (I-Star) erfolgreich eingeführt. Für schwere Formen kommt die innovative Laser MicroPuls®-Technologie zum Einsatz.

 

Dass der Name Dr. Magda Rau weltweit ein Begriff in der Augenchirurgie ist, liegt vor allem an einer besonderen innovativen Idee: Die Augenchirurgin hatte seit deren Einführung multifokale Linsen (IOL) implantiert, sowohl bei Patient:innen
mit Grauem Star als auch bei einem Linsenaustausch. Nach
Tausenden von Implantationen dieser künstlichen Linsen hatte sie festgestellt, dass Frauen andere multifokale Linsen bevorzugen als Männer. Ihre weiteren Forschungen dazu ergaben, dass das weibliche Auge teilweise andere anatomische Eigenschaften als das männliche aufweist. Daher differieren auch die Sehqualitäten, wie etwa die Wahrnehmung von Farben.

 

Als Magda Rau 2008 über dieses Phänomen auf einem Kongress in Berlin berichtete, nahm die Fachwelt das als Bereicherung auf.
Seitdem referiert und publiziert sie immer wieder über neue
Möglichkeiten, den geschlechtsspezifisch unterschiedlichen Ansprüchen durch individuell kombinierbare Versionen gerecht zu werden – und damit die ganz persönlichen Bedürfnisse jedes einzelnen Patienten optimal zu erfüllen. Zum Einsatz kommen dafür die neuesten multifokalen Linsen, aber auch EDOF-Linsen und monofokale Linsen werden fortlaufend in ihren Praxisalltag eingeführt und eingesetzt.

 

Behandlung des „Dry Eye-Syndrom“

 

Neu in der Praxis der engagierten Ärztin ist die Behandlung
des sogenannten „Dry Eye-Syndrom“. Innovative Technologien
wie das Jett Plasma Lift Medical, Lumenis IPL und Tixel®
ermöglichen hierbei entsprechend der jeweiligen Form und
des Stadiums des trockenen Auges eine zielgenaue und
individuelle Behandlung.

Dr. med. Magda Rau

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