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Was hat die moderne Zahnmedizin mit den Beinen eines Bundesliga-Profis zu tun? Dr. Ina Köttgen und Dr. Christopher Köttgen schauen sich an und schmunzeln: „Unter Umständen eine ganze Menge!“ Tatsächlich kann die winzige Fehlstellung eines einzigen Zahns eine in Sekundenbruchteilen ablaufende Kettenreaktion auslösen, die den optimalen Bewegungsablauf eines Fußballspielers verhindert – und somit womöglich den entscheidenden Torschuss vermasselt.



Die Fachärzte für Zahnheilkunde betreuen zusätzlich zur Arbeit in ihrer eigenen Praxis auch Leistungssportler wie die Fußballer des 1. FSV Mainz 05. Christopher Köttgen erklärt das Phänomen: „Wer aufs Tor schießt, beißt instinktiv zu, um zu zentrieren. Löst ein schief stehender Zahn minimale Verschiebungen des Kiefergelenks und der umgebenden Muskulatur aus, führt dies zu einer Schiefstellung des Kopfes. Dies wiederum will das Gehirn korrigieren, indem es Schulter und Oberkörper nach vorn schiebt. Dadurch verschieben sich auch Hüfte und Standbein und damit die optimale Körperbalance – der Schuss geht daneben.“

Das kluge Bewerten scheinbarer Kleinstdefekte ist Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Therapie verschiedenster Beschwerden, die Millionen von Menschen plagen. Sie entstehen oft durch Stress und zeigen sich in Fehlregulationen der Kaumuskel und/oder des Kiefergelenks. Die Folgen sind Beeinträchtigungen, die bis zu schweren Schmerzattacken reichen, und die nahezu sämtliche Körperregionen betreffen – Gebiss und Kiefer, Hals, Nacken und Kopf, Augen und Ohren, Rücken und Gelenke. So resultieren etwa viele Migräneanfälle aus Fehlstellungen der Zähne.

„Schiefe Zähne können erhebliche Beschwerden im ganzen Körper verursachen.”

Der Oberbegriff für all diese Symptome lautet craniomandibuläre Dysfunktion, kurz CMD. Ihre Ursachen lassen sich mit herkömmlichen Untersuchungsansätzen kaum ergründen. „Man muss dazu eine akribische und sehr spezielle Detektivarbeit leisten“, weiß Ina Köttgen. Schlüssel einer erfolgreichen CMD-Therapie ist die Ermittlung der optimalen Kontaktverhältnisse von Ober- und Unterkieferzähnen und damitder idealen Kiefergelenkposition. Nicht nur äußerst präzise prothetische und kieferorthopädische Korrekturen, auch individuell angefertigte Schienen mit allerhöchster Passgenauigkeit beseitigen die Beschwerden. Diese Maßnahmen sind im Rahmen einer eventuell erforderlichen Gesamtsanierung sehr wichtige Bausteine.

Ina und Christopher Köttgen hatten schon früh die enorme Bedeutung einer modernen und systematischen Funktionsdiagnostik erkannt. Die beiden gehören zu den (noch) wenigen Zahnmedizinern in Deutschland, die die Forschungsergebnisse des Wiener Universitätsprofessors Dr. Rudolf Slavicek in der Praxis umsetzten. Inzwischen ist sie selbst als anerkannte Funktionsspezialistin auf Fachveranstaltungen im In- und Ausland gefragt. Zudem gestaltet das Ehepaar das immer stärker nachgefragte Curriculum Funktionsdiagnostik der Landeszahnärztekammer Rheinland-Pfalz mit. Orthopäden und weitere Fachärzte schicken dem Ehepaar Köttgen Patienten unter anderem mit Kopf-, Schulter- oder Nackenbeschwerden, damit sie optimal interdiszlipinär versorgt werden.

Christopher Köttgen ist vor allem als versierter Implantologe und Parodontitis-Fachmann ebenfalls ein renommierter Referent und Ausbilder. Die eigene Ausbildung absolvierte er bei den international anerkannten Spezialisten Dr. Wolfgang Bolz, Prof. Hannes Wachtel, Prof. Markus Hürzeler und Dr. Otto Zuhr in München. Dazu hat er die Tätigkeitsschwerpunkte Parodontologie, Implantologie und Funktionstherapie / Kiefergelenksbehandlungen.

„Oberstes Ziel ist es, unsere Patienten in einen nachhaltig gesunden Zustand zu bringen.”

Seine Frau Ina ist Master of Science (M. Sc.) im Fachbereich Parodontologie und periimplantäre Therapie, zusätzlich besitzt sie ebenfalls die zertifizierten Tätigkeitsschwerpunkte Parodontologie, Implantologie und Funktionstherapie / Kiefergelenksbehandlungen. Logische und sinnvolle Ergänzung ist ihre Weiterbildung in Kieferorthopädie nach den Erkenntnissen eines weltweit renommierten Experten auf diesem Gebiet, Professor Sadao Sato aus Japan, und durch die London School of Dentistry.

Als zertifizierter Spezialist für Endodontie erweitert Dr. Florian Deckers mit modernster Wurzelkanalbehandlung das Spektrum, u. a. unter Verwendung eines Operationsmikroskops und elektrometrischer Längenbestimmung der Zahnwurzel.

Die Eltern dreier Kinder legen größten Wert auf ein enges, familiäres Verhältnis zu ihren Patienten. „Sie vertrauen uns, sie gehen auf uns ein, und wir gehen auf sie ein“, so Christopher Köttgen. „Alle Faktoren für die Behandlung analysieren wir gemeinsam, das kann durchaus mal eine Stunde dauern.“ Die Patienten reagieren dankbar und manchmal mit der erstaunten Feststellung: „Das hat mir noch nie jemand so ausführlich und verständlich erklärt.“

Dass sowohl Behandlung als auch Beratung überaus entspannt ablaufen, liegt vor allem an der stets angenehmen Stimmung, die alle Teammitglieder der kleinen Spezialistenpraxis in einem in einem ruhigen Ortsteil des Mainzer Grüngürtels verbreiten. Basis für die umfangreichen und eng miteinander verknüpften zahnmedizinischen Leistungsschwerpunkte der Dres. Köttgen ist neben der umfassenden fachmedizinischen Ausbildung auch das enorme Wissen, das das Paar auf Dutzenden von Fortbildungsveranstaltungen erworben hat und heute selbst weitergibt. So ergibt sich ein logischer Schluss: „Die Bündelung all unserer Kompetenzen ist für uns Verpflichtung, jeden Patienten wirklich ganzheitlich zu behandeln“, erklärt Ina Köttgen.

Konkret bedeutet Ganzheitlichkeit für Patienten der Praxis Köttgen aber weitaus mehr als die Summe aus der rein technischen Sanierung aller Zähne, der Herstellung einer optimalen Kaufunktion und einer idealen Ästhetik: Das für die Patienten langfristig wohl wertvollste Glied der Behandlungskette ist das perfekte Nachsorge- bzw. Präventionssystem, mit dem sich das Ehepaar einen Namen über die Rhein-Main-Region hinaus gemacht hat und das nur wenige vergleichbare Praxen bieten: Zwei speziell ausgebildete Dentalhygienikerinnen und weitere besonders geschulte Prophylaxehelferinnen garantieren die bestmögliche Versorgung nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Ina Köttgen erklärt den Hintergrund: „Eine Parodontitis- Erkrankung können wir stoppen und gut in den Griff bekommen. Das funktioniert jedoch nur bei penibelster Zahnhygiene optimal. Dazu helfen wir mit individuell zugeschnittenen Mundhygiene-Programmen.!

Extrem wichtig im ganzheitlichen Therapieansatz sind auch allgemeinmedizinische Aspekte, die in vielen internistischen Praxen oft keine Erläuterung finden. Denn Gesundheit hängt maßgeblich von einem inneren Gleichgewicht ab, zu dem auch gesunde Ernährung, Versorgung mit wichtigen Vitaminen oder eine gesunde Darmflora gehören. Auch darum kümmern wir uns“, erklärt Christopher Köttgen. „Oberstes Ziel ist es, unsere Patienten in einen nachhaltig gesunden Zustand zu bringen. Und wir sind dafür verantwortlich, diesen Zustand auch zu erhalten. Wir möchten, dass die Menschen ihr Leben lang zahngesund bleiben.“
 

Kontakt

Dres. Ina und Christopher Köttgen

Zahnarztpraxis Dr. Köttgen

Zahnarzt > Mainz
Adresse:

Welschstraße 2
55131 Mainz