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Als Dr. Thomas Marc Schulte die Hamburger Stadtvilla aus dem Jahr 1926 zu seiner Praxis umbaute, waren viele Freunde skeptisch: „Zu viel Arbeit, zu wenig Substanz“, warnten sie ihn. Doch Schulte sah das Schmuckstück hinter der Fassade. Und er behielt Recht. Seine Praxis hat ein wunderschönes Zuhause bekommen.

Schultes treffsicherer Blick für das versteckte Schöne ist auch im Kontakt mit seinen Patienten eine große Gabe: „Viele, die zu mir kommen, haben große Probleme mit ihren Zähnen“, erzählt der Zahnarzt. „Aber ich sehe das Potenzial und habe schnell eine Vorstellung, wie schön die Zähne zukünftig aussehen werden.“ Mit dieser Zuversicht lotst Schulte jeden Einzelnen durch die Behandlungen, vom schadhaften Gebiss zum strahlenden Lächeln.

Sein Studium der Zahnmedizin absolvierte Schulte in Kiel: „Kleine Studiengruppen, tolle Betreuung“, erinnert er sich. Nach dem Studium empfahl ihn einer seiner Professoren als Juniorpartner in eine der besten Praxen für ästhetische Zahnmedizin in Schleswig-Holstein. Zwölf Jahre später gründete er seine eigenen Praxis. „Ich wollte mein eigener Herr sein.“ Im Jahr 2003 entschied er sich ganz bewusst für seine kleine, feine Praxis: zwei Behandlungs- und ein Prophylaxezimmer. Ihm zur Seite stehen vier Zahntechnikmeister und ein kleines Praxisteam. „Ich beherrsche mein Handwerk und habe marktübliche Preise“, erklärt Schulte sein Erfolgskonzept. Ständige Weiterbildung gehört für ihn ebenfalls dazu.

Im Gegensatz zu vielen Kollegen setzt der 55-Jährige auf Generalistentum. Das heißt: Er betreut und behandelt jeden Patienten vom ersten Handschlag bis zum letzten Abschlussfoto persönlich, von der häufig notwendigen präpothetischen Kieferorthopädie über verschönernde Veneers bis zu Implantaten. „Ich tauche in jeden Fall komplett ein“, beschreibt Schulte. Bei größeren Eingriffen nimmt er sich auch mal einen halben Tag Zeit.

Für ihn ist jede Behandlung ein gemeinsamer Weg, der Zahnarzt und Patient fest zusammenschweißt. „Das enge und ver-trauensvolle Verhältnis zum Patienten ist für mich die Grundlage meiner Arbeit“, erzählt der gebürtige Rheinländer. In enger Abstimmung mit Patient und Zahntechniker formen sich die Wünsche und Ideen zu einem konkreten Konzept für schöne Zähne. Zunächst gilt es, Zahnfleisch und Zahn-substanz in einen gesunden Zustand zu versetzen. Im zweiten Schritt spielt die Ästhetik eine wichtige Rolle. „Im Kontakt mit dem Patienten bekomme ich schnell ein Gefühl dafür, welche Zahnform und -farbe zu der Person passt.“

Schulte ist ein Macher. Auch große Behandlungen führt er in der Regel in zwei Sitzungen durch. Zunächst berät er den Patienten ausführlich. Beim ersten Mal saniert Schulte in vier bis fünf Stunden alle Zähne und trifft die Vorbereitungen für die Implantate. Dank minimalinvasiver Techniken setzt der Zahnarzt nur kleine Schnitte, die Knochenhaut bleibt weitgehend intakt. „Unsere Patienten gehen mit einem Proviso-rium nach Hause, das schon sehr nah am Endergebnis ist“, erklärt Schulte. Die Patienten dürfen ihre Zähne sofort benutzen. „Zügige Belastung in Maßen fördert die Heilung.“

„Auch große Zahnbehandlungen benötigen bei uns nicht mehr als zwei Sitzungen.”

Dr. med. dent. Thomas Schulte

Dann bereiten die Zahntechniker die neuen Zähne vor. Vier Wochen später steht der zweite Behandlungstermin an. Der Techniker begleitet die Behandlung vor Ort. „Kleine Farb- und Formveränderungen nehmen wir direkt im Behandlungszimmer vor.“

Dabei ist Schulte ständig auf der Suche nach neuen Methoden, die noch verträglicher sind und den Zahnarztbesuch noch angenehmer machen. Seit zwei Jahren verwendet er nur noch Zirkonoxyd-Vollkeramik für Implantate und Brücken. „Das Material ist extrem bruchsicher und verträglich. Es gibt keine schwarzen Ränder oder dunklen Wurzeln“, erklärt Schulte. Metall vermeidet er so gut wie irgend möglich. Bei besonders empfindlichen Patienten lässt er alle Stoffe bei einem Experten für Elektroakupunktur auf Verträglichkeit austesten.

Zunehmend setzt Schulte auf digitale Techniken. Das neue Computerverfahren „Cerec AC“ ermöglicht es, Inlays, Onlays, Teilkronen und Provisorien ohne lästigen Abdruck herzustellen. Die Blue Ray-Kamera erfasst den Zahn optisch und übermittelt die Daten an eine spezielle CAD-Fräse, die dann eine perfekt passende Restauration herstellt. „Das Verfahren hat für den Patienten viele Vorteile, ist extrem bruchsicher und im Vergleich günstig. Und die optischen Ergebnisse überzeugen!“, so Schulte. Seine neueste Leidenschaft ist der neue Polyetheretherketon (PEEK). „Dieser besondere Werkstoff ist bei den Patienten sehr beliebt“, freut sich der Zahnarzt. Er kommt vor allem bei implantatgetragenen Brücken zum Einsatz. Der besondere Werkstoff hat eine natürliche Elastizität, ist unterfütterbar und sehr gut zu pflegen. Er passt sich besser an den Mundraum an als ältere Materialien. Ein großer Vorteil vor allem für die Patienten, die früher häufig mit wunden Stellen im Mund zu kämpfen hatten, verursacht von kleinen Kanten und Ecken der Brücken.  

Sich auch den feinsten Details widmen zu können, gefällt Schulte. Er liebt die Drechselei, bearbeitet in seiner Freizeit gerne Holz. Sein letztes Objekt: ein Bett für seine Tochter. Liebevoll abgeschliffen, mit schönem Schwung am Kopfteil. Fräsen und Schleifen, damit etwas Schönes entsteht, das
liegt ihm einfach.

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Dr. med. dent. Thomas Schulte

Dr. med. dent. Thomas Marc Schulte

Zahnarzt > Hamburg
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22763 Hamburg