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Die Operation

Der Arzt fährt etwa 15 Minuten mit einem nadelbesetzten Roller oder Pen über die Gesichtshaut und verursacht dabei Tausende Mikrowunden. Die Verletzungen sollen Fibroblasten anregen,
bei der Heilung neues Kollagen zu bilden. Die Nadeln dringen je nach Methode 0,25 bis 3 Millimeter tief ein. Für eine nachweisliche Kollagenneubildung sollten sie mindestens 1,5 Millimeter lang sein.

Risiken

Um die Haut vor Pigmentierungen zu schützen, muss die nächsten zwei Monate direkte Sonne gemieden und ein hoher Lichtschutz aufgetragen werden.

Nach der Operation

Nach dem Needling ist das Gesicht für ein bis zwei Tage gerötet, ähnlich einem leichten Sonnenbrand. Normalerweise verschwinden die Nadelstiche innerhalb weniger Tage. Je tiefer die Nadeln eindringen, desto größer ist das Risiko für Blutergüsse und Schwellungen, die dann eine Woche und gelegentlich auch länger sichtbar sein können. Die kollagenstimulierenden Effekte sind begrenzt.

Fakten

Empfehlenswert ist das Verfahren bei ersten Anzeichen von Falten, einem erschlafften Bindegewebe, fahler Gesichtshaut oder anderen unliebsamen Hautveränderungen, die mit der Zeit auftreten. Die Behandlung soll das Hautbild verbessern und einen verjüngenden Effekt haben.

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