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Die Operation

Verbreitet sind hierzulande zwei Methoden. Entweder der Arzt zieht bis zu 80 Minifäden aus biokompatiblem Polydioxanon (PDO) in die Dermis ein. Die Fäden aktivieren kollagenproduzierende Zellen. Bei der zweiten Methode verankert der Arzt nur zwei oder drei Fäden aus Polycaprolacton (PCL) oder Polymilchsäure je Gesichtshälfte. Die Fäden haben kleine Widerhaken und werden ins Unterhautfettgewebe eingebracht. Die verschiedenen Fäden lösen sich nach ein paar Monaten wieder auf.

Risiken

Normalerweise sollte man mit drei Tagen Ausfallzeit rechnen. Gelegentlich entstehen Blutergüsse, die eine Woche und länger sichtbar sein können. Kleinere Einziehungen verschwinden meist nach ein paar Tagen. Beim tiefen Fadenlifting mit wenigen Fäden sind gelegentlich in der Haut nach dem Auflösen der Fäden Dellen sichtbar.

Nach der Operation

Die Fäden liegen mehr oder weniger lose in der Haut. Um zu verhindern, dass sie verrutschen, bevor die Gewebereaktion begonnen hat, sollte man die Gesichtsmuskulatur in der ersten Woche nach dem Eingriff ruhig halten. Das Fadenlifting hält je nach Methode und verwendetem Material bis zu anderthalb Jahre.

Fakten

Soll die Haut im Gesicht und am Hals straffen. Kann unterstützend wirken beim Aufrichten von Hängebäckchen, hängenden Mundwinkeln und Nasolabialfalten sowie beim Anheben, Festigen und Straffen der Gesichtshaut. Gute Anatomiekenntnisse des Behandlers sind Voraussetzung dafür, dass die Fäden richtig gesetzt werden. Das Fadenlifting ist bei viel überschüssiger Haut oder sehr dickem Gewebe nicht geeignet.

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