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Der Schulterspezialist in Berlin

Die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie in den DRK Kliniken Berlin Köpenick ist als Schlüsselzentrum für Schulterprobleme in Berlin bekannt. Hier werden unter anderem in großer Zahl Schultergelenkprothesen bei Patienten aus der gesamten Bundesrepublik eingesetzt. Chefarzt Dr. med. Falk Reuther baute die Schulterchirurgie als Schwerpunkt vor 20 Jahren auf und leitet sie seitdem. Aktuell führen er und seine 6 Oberärzte 450 Schulteroperationen pro Jahr durch – Tendenz steigend. Auch die klinische Forschung und wissenschaftliche Aufarbeitung der Ersatzoperationen am Schultergelenk wird hier seit vielen Jahren durchgeführt.

Immer mehr Patienten mit Schulterproblemen wünschen sich weniger Schmerzen und mehr Beweglichkeit. „Die Menschen heute werden älter und sind dabei aktiver“, erklärt Schulterchirurg Falk Reuther. Folgerichtig benötigen sie auch ihr Schultergelenk in bester Verfassung. Viele Sportarten wie Tennis, Golf oder auch Fahrradfahren gelingen nur, wenn die Schulter gut beweglich ist und nicht schmerzt. Und auch im Alltag kommt man nur mit einer funktionierenden Schulter selbstständig zurecht.

Gerade in den letzten Jahren sind die Möglichkeiten der Schultergelenk-Endoprothetik durch neue Materialien und minimal-invasive OP-Methoden (sog. „Schlüssellochtechnik“) sehr viel größer geworden. Die neuesten und spannendsten Entwicklungen aus der Sicht des Chefarztes: knochen- und weichteilschonender Zugang und knochensparender Einsatz von Gelenkimplantaten. „Wir arbeiten nur noch mit allergie-armen Schultergelenk-Endoprothesen“, erklärt Dr. Reuther. Die heute verwendeten Materialien Titan, Polyethylen und Keramik sind sehr gut verträglich. „Sie lösen allesamt keine Allergien aus“, so der Chefarzt. Der Polyethylenabrieb kann zur frühzeitigen Lockerung der Gelenkpfanne, aber auch zum Knochenverlust am Oberarmknochen führen. Hier werden neue, hochvernetzte und mit Vitamin E versetzte Gelenkpfannen und Gleitpaarungen eingesetzt. Die neuen knochensparenden Implantate werden zusätzlich mit einer anwachsfördernden Substanz beschichtet, wodurch sich die Einheilung der Komponenten verbessert. „Selbst wenn ein Gelenk ausgetauscht werden muss, ist meist noch ausreichend Knochensubstanz vorhanden, um eine neue Prothese einzubauen“, so der Schulterspezialist. „Das war früher anders.“

Früher, das heißt in den 1990er-Jahren, als Falk Reuther in der Position des Oberarztes in der Unfallchirurgie der DRK Kliniken Berlin Köpenick anfing. „Die Schulterchirurgie kam gerade auf und galt als sehr komplex. Als Perfektionist hat mich das natürlich gereizt“, erinnert sich der gebürtige Chemnitzer. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit komplexen Frakturen der Schulter und der Möglichkeit des Gelenkersatzes bei nicht mehr aufbaubaren Oberarmkopfbrüchen. Mit der Qualität der Implantate, den verfeinerten OP-Methoden und der großen Erfahrung ist die Erfolgsquote und Haltbarkeit von Schulterprothesen immer weiter in den Bereich von Hüftprothesen gerückt. „Das Monitoring der behandelten Patienten zeigt, dass nach 20 Jahren noch 80 % funktionsfähig sind“, so Dr. Reuther.

Eines ist dem Chefarzt jedoch bei aller positiven Entwicklung in der Endoprothetik wichtig: „Wir operieren auf keinen Fall zu früh.“ Gelenkerhaltende Therapien werden immer intensiv ausgeschöpft. Hier in Berlin Köpenick können die Mediziner ein sehr breites Spektrum von Behandlungen anbieten und damit fast alle Probleme der Schulter gut versorgen, seien es Kalkschultern, Instabilitäten, frühe Formen der Arthrose des Gelenks, Brüche im Schulterknochen oder Risse der Sehnen. Falls die beste Lösung die Endoprothese ist, kann das Team je nach Diagnose anatomische oder inverse Prothesen einsetzen. Ob eine konservative Behandlung oder die Endoprothetik mehr Besserung für den Patienten verspricht, beurteilen Falk Reuther und seine Kollegen in gründlichen Voruntersuchungen und Beratungsgesprächen. Dr. Reuther hat eine spezielle Schultersprechstunde eingeführt, damit Patienten sich frühzeitig und umfassend über die Möglichkeiten der Behandlung ihrer Schulterprobleme informieren können.

„Ein neues Schultergelenk kann die Lebensqualität enorm verbessern.”

Dr. Falk Reuther

Aufgrund der großen Erfahrung in der Schulterchirurgie kommen in die DRK Kliniken Berlin Köpenick auch viele Patienten, bei denen sich die Prothese gelockert oder entzündet hat, für Revisionen. Ein weiteres Plus: Die Klinik verfügt über eine spezielle Abteilung für die Rehabilitation älterer Menschen (Geriatrie-Reha). Neben der Genesung von der OP lernen die Patienten, so viele Tätigkeiten des täglichen Lebens wie möglich beizubehalten oder wiederzuerlangen. Dazu zählen eine selbstständige Körperpflege, die Zubereitung der Mahlzeiten bis hin zu Aufgaben im Haushalt. Die Forschung zeigt, dass eine frühzeitige und spezielle geriatrische Rehabilitation eine drohende Pflegebedürftigkeit abwenden kann.

Doch nicht nur für die Älteren ist in Köpenick gut gesorgt. Auch Patienten, die mehr Hotelatmosphäre während ihres Krankenhausaufenthaltes wünschen, sind in den DRK Kliniken Berlin Köpenick gut aufgehoben. Der Standort verfügt über 28 Komfortzimmer für Patienten, denen Ambiente und Service besonders wichtig sind. Die Station ist mit Blick ins Grüne gelegen, die Zweibett- oder Einbettzimmer sind großzügig geschnitten und in hellen, warmen Farben gestrichen. Parkettböden und dunkelrote Einbauschränke sowie das moderne Bad sorgen für Erholung der Extraklasse.

Wenn Falk Reuther sich erholen und entspannen möchte, geht er wandern oder Rad fahren. Keine Extremtouren, eher ausgedehnte Ausflüge mit Ausblick in die Natur. Bewegung für Muskeln, Gelenke und Seele. Auch Golf spielt der Schulterspezialist gelegentlich: „Dafür bin ich eigentlich zu perfektionistisch. Aber überall kann man eben nicht Profi sein, auch wenn das manchmal schwerfällt.“

Kontakt

Dr. Falk Reuther

Dr. med. Falk Reuther - Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie der DRK Kliniken Berlin Köpenick

Orthopäde > Berlin
Adresse:

Salvador-Allende-Straße 2–8
12559 Berlin