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Viele Menschen betrachten Ohren in erster Linie als ein Sinnesorgan. Wie schnell Ohren allerdings auch als ästhetisches Merkmal wahrgenommen werden, wird deutlich, wenn das Gegenüber besonders kleine, auffällig große oder abstehende Ohren hat. Bei Personen, deren Ohren in ihrer Form stark vom persönlichen Ideal abweicht, entsteht häufig der Wunsch nach einer Ohrenkorrektur.

Während Eltern häufig über einen Eingriff nachdenken, wenn die Ohren der Kinder abstehen, werden bei Erwachsenen auch Operationen der Ohrläppchen verstärkt als relevant betrachtet. Diese wandeln sich ein Leben lang und können – teils durch das Tragen von Ohrschmuck – größer werden.

Obwohl der Eingriff vornehmlich kosmetisch ist, wirkt vor allem bei Kindern psychischen Belastungen durch neugierige Blicke oder Hänseleien entgegen. Erwachsene Patienten kommen hierdurch ihrem Idealbild näher und berichten von positiven Veränderungen der eigenen Ausstrahlung.

Ohrenkorrektur - ein ästhetischer Eingriff

Die Ohrkorrektur (Otopexie) ist ab dem Vorschulalter möglich und kann das Erscheinungsbild dauerhaft positiv verändern. Bei der Operation im Erwachsenenalter sind andere Details zu beachten als bei einer entsprechenden OP im Kindesalter.

Nachfolgend erhalten Sie Informationen über den Ablauf der Ohrenkorrektur und allgemeine Hinweise zur Nachbehandlung.

VOR DER OPERATION

Informieren Sie den Operateur über alle Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen. Aspirin und andere blutverdünnende Medikamente müssen mindestens sieben Tage vor der Operation abgesetzt werden.

ABLAUF DER OPERATION

Die Ohrkorrektur kann meist ambulant erfolgen. Bei kleinen Kindern empfiehlt sich ein Eingriff in Vollnarkose. Ältere Kinder und Erwachsene werden in der Regel unter örtlicher Betäubung operiert. Sie erhalten zusätzlich Beruhigungsmittel, die sie in eine Art Dämmerschlaf versetzen. Die Ohrkorrektur dauert ein bis zwei Stunden. Über einen Hautschnitt an der Rückseite des Ohres wird der Ohrknorpel angepasst und vernäht. Eventuell entnimmt der Operateur dabei Teile des Knorpels. Alternativ kann der Arzt den Ohrknorpel mit einer Spezialfeile bearbeiten. Diese führt er über einen kleinen Hautschnitt an der Rückseite des Ohres ein. Der Knorpel wird ebenfalls mit Nähten fixiert.

RISIKEN

Komplikationen treten selten auf. Wie bei jedem Eingriff kann es zu vorübergehenden Schwellungen und Blutergüssen kommen. Die Wunde kann sich entzünden. Greift die Infektion auf den Ohrknorpel über, kann eine Narbe zurückbleiben. Bei einem erneuten Vorklappen des Ohres kann der Eingriff wiederholt werden.

NACH DER OPERATION

Ein turbanartiger Kopfverband schützt das operierte Ohr. Nach einer Woche kann dieser durch einen leichteren, elastischen Verband (Stirnband) ersetzt werden (bei Erwachsenen eventuell etwas früher). Im ersten Monat darf das Ohr nicht geknickt oder belastet werden. Verzichten Sie möglichst auf Ohrringe und Brillen. Tragen Sie vier bis sechs Wochen lang nachts ein festes Stirnband oder eine Schlafmütze. Erwachsene sind wenige Tage nach dem Eingriff wieder arbeitsfähig. Kinder können nach einer Woche wieder in die Schule gehen. Von der Operation bleibt eine Narbe an der Rückseite des Ohres zurück, die in der Regel mit der Zeit verblasst.

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