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Dr. Jan Poëll erläutert, wie die Mastopexie betroffenen Frauen hilft

Mehr Lebensqualität durch Brustverkleinerung und Bruststraffung

Bei den meisten Frauen dürfte auf die Frage nach den wichtigsten Faktoren für ihr ganz persönliches Schönheitsideal diese Antwort Priorität haben: „Ein attraktiver Busen.“ Die weibliche Brust ist mehr als nur Ausdruck der Weiblichkeit und der Sexualität. Das Bewusstsein, attraktive Rundungen zu besitzen, steigert das Selbstwertgefühl und damit die Lebensqualität. Kein Wunder, dass die operative Verbesserung von Form oder Größe der weiblichen Brust zu den am häufigsten geäußerten Wünschen gehört, die an Spezialisten für Plastisch-Ästhetische Chirurgie herangetragen werden. 

„Viele Frauen klagen zwar über zu kleine, asymmetrische oder schlaffe Brüste, doch nicht wenige leiden unter physischen und psychischen Problemen wegen ihrer zu großen Oberweite“, berichtet Dr. Jan G. Poëll, erfahrener Facharzt für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie in St. Gallen.

Eine zu grosse Brust kann das Alltagsleben erheblich beeinträchtigen. Sie ist nicht nur vom Gewicht her problematisch, sondern auch bei der Kleidersuche, beim Sex und auch in der Gesellschaft, wenn die betroffenen Frauen den Eindruck haben, man schaue ihnen ständig auf die Brust. Sie müssen mit Einschränkungen beim Sport leben, wenn diese Aktivitäten trotz zweier übereinander getragener Büstenhaltern zu Schmerzen führen. Gemeinsames Duschen nach dem Teamsport kann Schamgefühl auslösen oder sogar zum Spießrutenlauf werden. Solche Handicaps führen häufig zu einem wahren Teufelskreis: Gewichtszunahme wegen verminderter körperlicher Aktivität und damit eine weitere Vergrößerung der Brust.

Natürliches Aussehen als oberstes Ziel

Die weibliche Brust ist ein komplexes Organ mit großer Bedeutung für die Frau und ihre Umgebung. Probleme damit können die Betroffenen oft nicht äußern, Aussenstehende wiederum sind nicht in der Lage, die Sorgen und Nöte nachzuvollziehen. Deswegen ist es für einen verantwortungsbewussten Arzt unabdingbar, vor einer eventuellen Operation nicht nur intensive und vertrauensvolle Gespräche mit der Patientin selbst zu führen, sondern auch die Einbeziehung wichtiger Bezugspersonen (Partner, Mutter) zu erwägen, weiß Dr. Poëll.

Die Kosten einer aus medizinischer Sicht notwendigen Brustverkleinerung werden im Allgemeinen zwar von den Krankenkassen übernommen. Die Kassen reduzieren Beschwerden durch eine übergroße Brust allerdings meist allein auf den Faktor des Übergewichts, obwohl die Problematik meistens sehr viel komplexer ist.

Die Mastopexie (Umformung der Brust) oder die Brustverkleinerung kann betroffenen Frauen sehr helfen. Sie gehören zu den dankbarsten Patientinnen des plastischen Chirurgen überhaupt. Die Operation erfolgt in Vollnarkose und erfordert je nach Eingriff einen Klinikaufenthalt von zwei bis fünf Tagen. In einzelnen Fällen kann die Operation auch ambulant durchgeführt werden.

Bei der Operation wird Haut, Drüsen-, Binde- und Fettgewebe entfernt und die Brust neu in gewünschter Grösse so geformt und gestrafft, dass ein absolut natürliches Aussehen gewährleistet ist. „Es kommt immer wieder vor“, berichtet Dr. Poëll, „dass Patientinnen völlig symmetrische Brüste in Größe und Form möchten. Diese Einstellung ist verständlich, aber nicht realistisch. Denn eine absolute Symmetrie besteht auch in der Natur nicht.“

 

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