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Körpereigenes Fettgewebe ist bei Volumendefiziten hervorragend geeignet, berichtet Dr. Savas Uckunkaya

Lipofilling: Wie Eigenfett gegen Falten und schlaffes Gewebe hilft

Tiefe Falten auf der Stirn, um die Augen oder um den Mund, schlaffes Bindegewebe in Wangen oder Brüsten, knochige Hände: An bestimmten Stellen wird der Alterungsprozess von Haut und Gewebe oft besonders deutlich. Ist eine umfangreiche chirurgische Hautstraffung wie etwa ein Facelift dann die einzige  Möglichkeit, hier ein jugendlicheres Aussehen wiederherzustellen? Nicht unbedingt. In vielen Fällen hat sich längst eine natürliche und viel weniger aufwändige Methode bewährt: die Eigenfettunterspritzung, auch Lipofilling genannt. „Körpereigenes Fettgewebe ist zum Auffüllen von Volumendefiziten bestens geeignet, weil der Organismus diese Zellen problemlos aufnimmt“, weiß der erfahrene plastisch-ästhetische Chirurg Dr. Savas Uckunkaya aus Köln.

„Wenn rein kosmetische Bemühungen keinen sichtbaren Erfolg zeigen, ist die Unterspritzung mit Eigenfett als schnell wirksame und gut verträgliche Methode oft die beste Wahl“, berichtet der Leitende Arzt der Klinik für Plastisch-Ästhetische Chirurgie in Köln.

Ein weiterer Vorteil ist die geringere Belastung der Patienten: Je nach Notwendigkeit und persönlichem Bedürfnis des Patienten führt Dr. Uckunkaya den kleinen Eingriff ambulant unter lokaler Betäubung oder unter Analgosedierung (Dämmerschlaf) durch. Bei entsprechender Indikation ist der Eingriff im Haubrichforum auch unter Vollnarkose möglich.

Schonende mikro-invasive Technik

Die Vorgehensweise ist ebenso unkompliziert wie effektiv: Das Fettgewebe wird meist an der Hüfte oder am Bauch mit Hilfe spezieller Kanülen in mikro-invasiver Technik, also ohne einen einzigen Schnitt, vorsichtig abgesaugt und in einem Filtersystem aufgefangen. Alles passiert so schonend wie möglich, um die volle Funktionsfähigkeit der Zellen zu erhalten. Direkt danach wird das gewonnene Material aufbereitet und in das Gewebe der Problemzonen injiziert.

Das Ergebnis des Lipofillings ist sofort sichtbar und hält länger vor, weil die Wirkung nicht nur an der Oberfläche auftritt. „Die körpereigenen Fettzellen gehen mit tieferen  Muskel- oder Bindegewebsstrukturen eine solide Verbindung ein“, erklärt Dr. Uckunkaya das Prinzip.“ So ergibt sich auch auf Dauer deutlich mehr Volumen und damit ein frischeres und jugendlicheres Aussehen der betroffenen Zonen.“

Das erfolgreiche Anwachsen der injizierten Zellen hat zwar auch zur Folge, dass der Organismus einen Teil des neuen Gewebes quasi verarbeitet und dadurch zu einem Teil wieder abbaut. Eine erneute und gezielte Nachbehandlung hält aber problemlos den guten ästhetischen Eindruck aufrecht.

„So ergibt sich auch auf Dauer deutlich mehr Volumen und damit ein frischeres und jugendlicheres Aussehen der betroffenen Zonen.”

Dr. Savas Uckunkaya

Keine Allergie-Gefahr

Auch zur Korrektur von Narbengewebe oder in der Wiederherstellungschirurgie, zum Beispiel bei Defekten nach einem Unfall oder einer Tumorentfernung, gilt die Eigenfettunterspritzung oft als bestmögliches Verfahren.

Ob chirurgische oder ästhetische Gründe für ein Lipofilling sprechen – ein wesentlicher Vorteil liegt für alle Patienten in dieser Methode: „Es können praktisch keine Allergien auftreten, weil wir dem Organismus seine eigenen Zellen zuführen“, berichtet Dr. Uckunkaya. „Jeder, der kein Fremdmaterial zum Ausgleich von Volumendefiziten möchte, ist gerade für diesen positiven Nebeneffekt besonders dankbar.“

 

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