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Haare sind Funktionsträger. Sie schützen vor Partikeln, UV-Strahlung, Kälte und Wärme. Ebenso wichtig sind sie für das Auftreten nach außen. Haare gelten als Symbol der Jugend. Sie werden als Merkmale der Schönheit und Attraktivität zelebriert. Für viele Menschen ist Haarausfall ein Zeichen des Alterns, dem sie entgegenwirken möchten. Doch auch andere Formen des Haarausfalls (Alopezie) verdienen der Betrachtung.

Wann ist eine Behandlung sinnvoll? Neben rein ästhetischen Gründen ist vor einer Behandlung die Frage nach dem Grund des Haarausfalls zu stellen:

  • Handelt es sich beim Patienten um einen erblich bedingten Haarausfall,ist eine Eigenhaartransplantation in vielen Fällen möglich. Je nach Lokalisation und Ausdehnung der kahlen Stellen kann eine Haarversetzung zu guten bis sehr guten Ergebnissen führen.
  • Im Falle eines krankheitsbedingten Haarausfalls, etwa durch Medikamentennebenwirkungen, sollte zunächst die Ursache abgeklärt werden. Dies geschieht in Absprache mit Ihrem Hausarzt oder behandelndem Spezialisten. Ob eine Haartransplantation für Sie in Frage kommt und welche Methode für Sie am besten geeignet ist, kann im Anschluss geklärt werden.

  • Die Therapie von Haarverlust nach Unfällen (Verbrennungen, Hundebissverletzungen, mechanische Verletzungen der Kopfhaut) wird eine mehrmonatige Behandlungszeit in Anspruch nehmen und basiert auf Gewebeexpansionen mit nachfolgender Verschiebung haartragender Teile.

Bei einer Haartransplantation werden nicht nur die Haare verpflanzt. Vielmehr ist es entscheidend, dass man die Haarfollikel transplantiert. Gemeint ist damit jene Struktur in der Kopfhaut, die die Haarwurzel umschließt und das Haar dort verankert. Nur wenn aus funktionierenden Follikeln Haare wachsen, kann Haarausfall (Alopezie) wirksam bekämpft werden. Voraussetzung dafür ist, dass die Betroffenen noch über ausreichend Eigenhaar (Spenderhaar) verfügen.

Je nach Qualität des Behandlers unterscheidet sich auch die Haaranwachsrate, sodass man gut daran tut, sich einen erfahrenen Haarspezialisten zu suchen. Im Vergleich der beiden Methoden kann bei der Präparation der einzelnen Haare auf den Schnitt verzichtet werden, das Ergebnis erscheint gleichmäßiger und natürlicher. Außerdem ist die Haaranwachsrate besser.

Typischerweise ist die Kopfhaut an den transplantierten Stellen geschwollen und schmerzt. Die Schwellung kann mehrere Tage andauern. Kühlung und Schmerzmittel lindern die Beschwerden In den ersten Tagen sollten die Haare nicht gewaschen werden. Das Ergebnis hält dauerhaft, denn die vom Hinterkopf transplantierten Haar sind nicht für normale Testosteronspiegel anfällig.

Die Haartransplantation dient dem Auffüllen von Geheimratsecken, einer hohen Stirn oder dem ausdünnenden Hinterkopf

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