Premium Praxen

Vor der Operation

Bevor es zu einer Operation kommt, erfolgt ein ausführliches Beratungsgespräch durch den Chirurgen. Hierbei werden sowohl die zugrunde liegenden Wünsche der Patientin, als auch die Methode geklärt, mit Hilfe derer die Bruststraffung durchgeführt wird. Gerade kleinere Eingriffe können ambulant erfolgen. In den Premiumkliniken und Premiumpraxen ist ein sich anschließender, stationärer Aufenthalt zumeist möglich. Je nach Eingriff ist ein stationärer Aufenthalt auch notwendig. 

Ablauf der Operation

Die Patientin kommt am OP-Tag nüchtern in die Klinik. Bei längeren Anreisen kann in einer Privatklinik über einen Vorab-Aufenthalt gesprochen werden. Vor der OP werden Schnittführung eingezeichnet und entsprechende „Vorher-Bilder“ angefertigt. Es werden die neue Unterbrustfalte sowie die eventuelle Neuplatzierung der Brustwarze besprochen. Ebenso wird festgelegt, an welchen Stellen überschüssige Haut entfernt wird. 

Nachdem Sie in den OP gebracht wurden, leitet das Anästhesie-Team die Narkose ein. Bruststraffungen werden grundlegend unter Vollnarkose durchgeführt.  

Während der Operation löst der Chirurg die Brustwarze durch einen kreisförmigen Schnitt vom umliegenden Gewebe. Die Brustwarze wird später entsprechend der Vorgaben neu gesetzt. 

Schließlich kommt es nach dem Setzen entsprechender Schnitte zu einer Neuformung der Brust. Dabei werden auch Gefäße und Nerven in die während der Vorbereitung festgelegte Position gebrach. 

Zum Ende der OP folgen das Einsetzen von Drainagen, die für einen Abfluss von Blut und Wundflüssigkeit sorgen sowie das Anlegen des Verbands.

Alle Nähte werden professionell versenkt und das Nahtmaterial löst sich selbständig nach einigen Wochen komplett auf. Es müssen demnach keine Fäden gezogen werden. 

Risiken einer Brustvergrösserung

Die Operation findet unter Vollnarkose statt. Diese birgt grundlegende Risiken wie Atem- oder Kreislaufstörungen. Um diese Risiken zu minimieren, wird vor der OP ein Aufklärungsgespräch mit dem betreuenden Anästhesisten geführt. 

Nach fast jedem Eingriff ist die Haut um die Schnittstellen gerötet, geschwollen oder/und weißt Hämatome auf. Sensibilitätsstörungen können auftreten, verschwinden aber in der Regel ebenso zeitnah wie die Hämatome.

Nach der Operation

Der Brustbereich wird nach der OP entsprechend mit Wundverband versorgt. Ebenso werden Patientinnen regelmäßig zu einer Nachkontrolle gebeten, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Für die ersten Wochen ist es zudem ratsam, einen speziellen BH zu tragen, um die Brüste zu stützen. 

Für die ersten Wochen sollten Patientinnen auf sportliche Betätigung verzichten und möglichst nicht auf dem Bauch schlafen.

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