Premium Praxen

Augenärztliche Expertise in der Kurpfalz

Zwei Augenärzte, zwei Standorte, eine Strategie – im Frühjahr 2017 übernahmen Prof. Tanja Rabsilber und Prof. Mike Holzer in Mannheim und Weinheim zwei Praxen von etablierten Inhabern. Nach erfolgreichen Jahren als Oberärztin und Leitender Oberarzt der Augenklinik an der Universität Heidelberg hatte sich das Paar entschieden, sich niederzulassen. „Wir wollten vor Ort eine Perspektive finden und unsere Ambitionen als Augenärzte in Einklang mit der Familie bringen“, erklärt das Medizinerpaar. Gemeinsam leben die beiden mit ihren zwei Kindern in Heidelberg, nur 20 Kilometer von beiden Niederlassungen entfernt.

Während Holzer in Weinheim vor allem operativ arbeitet, kümmert sich Rabsilber in der Mannheimer Praxis um die konservative Augenheilkunde. „Gemeinsam decken wir damit ein umfangreiches Spektrum der Augenheilkunde ab, und doch hat jeder von uns sein eigenes Feld“, erklärt die gebürtige Südpfälzerin. Seit Januar 2018 sind beide Standorte als überörtliche Berufsausübungsgemeinschaft verbunden und wurden durch eine gemeinsame Praxissoftware vernetzt. „Wir führen eine Patientenakte“, erklärt Holzer. „Alle Informationen sind für uns beide jederzeit verfügbar“, ergänzt Rabsilber und fügt hinzu: „Dadurch erreichen wir eine optimale, standortübergreifende Patientenbetreuung.“ 16 Mitarbeiter und eine Anästhesistin vervollständigen das Team an den Standorten.

Der Werdegang von Rabsilber und Holzer verlief zunächst parallel. Beide studierten in Heidelberg und entschieden sich für die Ausbildung zum Augenarzt. Während Rabsilber nach dem Studium direkt in der Augenklinik der Uni Heidelberg einstieg, verbrachte Holzer zunächst zwei Jahre als Fellow in Charleston, South Carolina (USA), um sich dort intensiv mit der refraktiven Chirurgie zu beschäftigen – zu einem Zeitpunkt, als das Korrigieren der individuellen Sehleistung hierzulande noch selten durchgeführt wurde. „In den USA hat man schon vor 20 Jahren sehr viele Laserbehandlungen durchgeführt und ständig neue Verfahren in dem Bereich getestet“, erinnert sich der erfahrene Operateur.

Zurück in Heidelberg baute er am Uniklinikum die Abteilung für refraktive Chirurgie auf; bis zum Verlassen der Klinik Anfang 2017 war er deren Motor. „Wir waren unter anderem die erste Uniklinik in Deutschland, die den Femtosekundenlaser zur Kataraktbehandlung eingesetzt hat“, erklärt Holzer. Inzwischen ist der Laser bei Kataraktoperationen mehr und mehr zum Standardverfahren geworden. Vor zehn Jahren entwickelten die Heidelberger zudem ein innovatives Femtosekundenlaserverfahren bei Alterssichtigkeit – eine Indikation, die für die refraktive Augenchirurgie bis heute eine Herausforderung ist. Für die refraktiven Laserverfahren steht der derzeit schnellste Excimer Laser zur Verfügung. Mit diesem wird neben der etablierten Femto-LASIK auch das innovative, berührungslose Verfahren SmartSurfACE durchgeführt. Darüber hinaus bietet der Augenchirurg seinen Patienten das gesamte Spektrum der künstlichen Linsen an. Auch hier nutzt er den Femtosekundenlaser, um operative Schritte präziser und schonender durchzuführen. „Mit phaken, torischen und / oder trifokalen Intraokularlinsen kann ich selbst kombinierte Refraktionsfehler so korrigieren, dass die Patienten danach brillenunabhängig sind“, erklärt Holzer.

„Wir korrigieren auch kombinierte Refraktionsfehler so präzise, dass die Patienten danach brillenunabhängig sind.”

Prof. Dr. med. Holzer

Neben der klinischen Arbeit sind beide Augenärzte weiterhin wissenschaftlich tätig. „Unsere Forschungsschwerpunkte liegen in der Erprobung neuer Laserverfahren und moderner Linsen“, erklärt Tanja Rabsilber. „Das haben wir in Heidelberg begonnen und führen es als niedergelassene Augenärzte fort.“ Beide hatten lange Jahre leitende Positionen im International Vision Correction Research Centre (IVCRC) inne, ein Forschungszentrum der Augenklinik Heidelberg. Hier werden neue und etablierte Technologien und Behandlungsmethoden in den Bereichen Katarakt-, refraktive- und Hornhautchirurgie sowie Pharmakologie und Diagnostikmöglichkeiten untersucht. Beide sind der Heidelberger Uniklinik weiterhin eng verbunden und als außerplanmäßige Professoren regelmäßig in Lehrveranstaltungen für die Medizinstudenten eingebunden.

Rabsilber ist zudem Mitglied der Ethikkommission der Medizinischen Fakultät und begutachtet fächerübergreifend Forschungsprojekte der Heidelberger Fakultät. Die Ethik, die sie als Professorin an der Uni walten lässt, wendet sie auch bei ihren Patienten an. „Uns geht es nicht darum, dem Patienten das medizinisch absolut Machbare anzubieten, sondern eine Behandlung vorzuschlagen, die realistisch ist und zu seinen beruflichen und privaten Aktivitäten passt", erklärt Augenärztin Rabsilber.

Alle Praxis- und OP-Räume wurden 2017 und 2018 vollständig renoviert, umgebaut, erweitert und mit der neuesten Laserund Gerätetechnik ausgestattet. „Das gesamte Team freut sich über den erfolgreichen Abschluss der Umbauphase und ist stolz auf das, was gemeinsam erreicht wurde“, berichtet Augenärztin Rabsilber. „Dadurch können wir unseren Patienten eine umfassende Diagnostik, Beratung und Behandlung auf allerhöchstem Niveau in modernem Ambiente anbieten“, fasst Holzer zusammen. Jetzt fehlt nur noch ein neues Zuhause für die Familie“, schmunzeln beide. Und das, so viel ist klar, wird wieder in der Kurpfalz liegen.

Kontakt

Prof. Dr. med. Holzer, Prof. Dr. med. Rabsilber

Augenzentrum - Prof. Dr. med. Mike P. Holzer (FEBO)

Augenarzt > Weinheim
Adresse:

Bahnhofstraße 18
69469 Weinheim