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Augenärztliche Expertise in der Kurpfalz

Zwei Augenärzte, zwei Standorte, eine Strategie – im Frühjahr 2017 übernahmen Prof. Tanja Rabsilber und Prof. Mike Holzer in Mannheim und Weinheim zwei Praxen von etablierten Inhabern. Nach erfolgreichen Jahren als Oberärztin und Leitender Ober-
arzt der Augenklinik an der Universität Heidelberg hatte sich das Paar entschieden, sich niederzulassen. „Wir wollten vor Ort eine Perspektive finden und unsere Ambitionen als Augenärzte in Einklang mit der Familie bringen“, erklärt das Ärztepaar. Gemeinsam leben die beiden mit ihren zwei Kindern in Heidelberg, nur 20 Kilometer von beiden Niederlassungen entfernt.

Während Holzer in Weinheim vor allem operativ arbeitet, kümmert sich Rabsilber in der Mannheimer Praxis um die konservative Augenheilkunde. „Gemeinsam decken wir das gesamte Spektrum der Augenheilkunde ab, und doch hat jeder von uns sein eigenes Feld“, erklärt die gebürtige Südpfälzerin. Das Bindeglied der beiden Praxen ist Augenoptikmeisterin Stephanie Laupp, eine frühere Kollegin aus der Uniklinik, die sich für den Neuanfang des Paares begeistern konnte. Laupp unterstützt die beiden Ärzte bei allen technischen Augenuntersuchungen, die für die operative Behandlung von Fehlsichtigkeiten oder des grauen Stars notwendig sind. „Wir arbeiten seit vielen Jahren zusammen und können uns auf die Messungen und ihre genaue Arbeitsweise hundertprozentig verlassen“, lobt Augenarzt Holzer. Elf weitere Mitarbeiter und eine Anästhesistin vervollständigen das Team an den Standorten.

Der Werdegang von Rabsilber und Holzer verlief zunächst parallel. Beide studierten in Heidelberg und entschieden sich für die Ausbildung zum Augenarzt. Während Rabsilber nach dem Studium direkt in der Augenklinik der Uni Heidelberg einstieg, verbrachte Holzer zunächst zwei Jahre als Fellow in Charleston, South Carolina (USA), um sich dort intensiv mit der refraktiven Chirurgie zu beschäftigen – zu einem Zeitpunkt, als das Korrigieren der individuellen Sehleistung hierzulande noch selten durchgeführt wurde. „In den USA hat man schon vor 20 Jahren sehr viele Laserbehandlungen durchgeführt und ständig neue Verfahren in dem Bereich getestet“, erinnert sich der erfahrene Operateur.

Zurück in Heidelberg, baute er am Uniklinikum die Abteilung für refraktive Chirurgie auf; bis zum Verlassen der Klinik Anfang 2017 war er deren Motor. „Wir waren unter anderem die erste Uniklinik in Deutschland, die den Femtosekunden-
laser zur Kataraktbehandlung eingesetzt hat“, erklärt Holzer. Inzwischen ist der Laser bei Kataraktoperationen mehr und mehr zum Standardverfahren geworden. Vor zehn Jahren entwickelten die Heidelberger zudem ein innovatives Femtosekundenlaserverfahren bei Alterssichtigkeit – eine Indikation, die für die refraktive Augenchirurgie bis heute eine Herausforderung ist: Das Sehvermögen kann sich trotz Lasern in den Folgejahren verändern, sodass Holzer zufolge „die operative Behandlung der Alterssichtigkeit auf hohem Niveau immer auch ein gewisser Kompromiss ist“.

„Wir korrigieren auch kombinierte Refraktionsfehler so präzise, dass die Patienten danach brillenunabhängig sind.”

Prof. Dr. med. Holzer

Neben den refraktiven Laserverfahren wie LASEK und Femto-LASIK bietet der Augenchirurg seinen Patienten das gesamte Spektrum der künstlichen Linsen an. Auch hier nutzt er den Femtosekundenlaser, um operative Schritte präziser und schonender durchzuführen. „Mit phaken, torischen und/oder trifokalen Intraokularlinsen kann ich selbst kombinierte Refraktionsfehler so korrigieren, dass die Patienten danach brillenunbhängig sind“, erklärt Holzer.

Neben der klinischen Arbeit sind beide Augenärzte weiterhin wissenschaftlich tätig. „Unser Schwerpunkt liegt in der Erprobung neuer Laserverfahren und moderner Linsen“, erklärt Tanja Rabsilber. „Das haben wir in Heidelberg begonnen und führen es als niedergelassene Augenärzte fort.“ Beide hatten lange Jahre leitende Positionen im International Vision Correction Research Centre (IVCRC) inne, ein Forschungszentrum der Augenklinik Heidelberg. Hier werden neue und etablierte Technologien und Behandlungsmethoden in den Bereichen Katarakt-, refraktive- und Hornhautchirurgie sowie Pharmakologie und Diagnostikmöglichkeiten untersucht. Beide sind der Heidelberger Uniklinik weiterhin eng verbunden und als außerplanmäßige Professoren regel-mäßig in Lehrveranstaltungen für die Medizinstudenten eingebunden.

Rabsilber ist zudem Mitglied der Ethikkommission der Medizinischen Fakultät – und entscheidet mit über die Durchführung aller Studien der Heidelberger Fakultät. Die Ethik, die sie als Professorin an der Uni walten lässt, wendet sie
auch bei ihren Patienten an. „Uns geht es nicht darum, dem Patienten das medizinisch absolut Machbare anzubieten, sondern eine Behandlung vorzuschlagen, die realistisch ist und zu seinen beruflichen und privaten Aktivitäten passt", erklärt Augenärztin Rabsilber.

Obwohl beide Praxen gerade erst neu eröffnet sind, schweifen die Gedanken von Holzer und Rabsilber schon wieder in die Zukunft. „Vielleicht vergrößern wir die Praxisräume oder finden ein neues Zuhause für die Familie“, schmunzelt Holzer. Und das, so viel ist klar, wird wieder in der Nähe von Rhein und Neckar liegen.

Kontakt

Prof. Dr. med. Holzer, Prof. Dr. med. Rabsilber

Augenzentrum - Prof. Dr. med. Mike P. Holzer

Augenarzt > Weinheim
Adresse:

Bahnhofstraße 18
69469 Weinheim