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Ein dichtes Netz im Norden

Drei Augenärzte gründeten 1998 den Klinik- und Praxen-Verbund Medical Eye-Care (MEC): Dr. Udo Heuer, Dr. Gudrun Bischoff und Dr. Christian Künne. Mit fünf Betriebsstätten ist MEC heute eine wichtige medizinische Referenz der konservativen und operativen Augenheilkunde im Nordosten Hamburgs. „Als wir 1996 hier begonnen haben, konnten wir uns kaum vorstellen, die Praxis-Fläche von 1500 Quadratmetern komplett zu nutzen“, erzählt Gudrun Bischoff. „Heute nimmt allein der Standort Farmsen das Doppelte ein.“ Weitere Praxen gibt es in Tonndorf, Glinde, Steilshoop und Rahlstedt.

In Farmsen operieren mindestens zwei Ärzte ganztägig in drei OP-Sälen. Die häufigsten Eingriffe liegen im Bereich der Glaukom- und Kataraktchirurgie. Getrübte Linsen bei Katarakt operiert Dr. Heuer alternativ zu Skalpell und Pinzette mit dem Femto-Phako-Laser. Das Gerät zerkleinert die alte, eingetrübte Linse sanft mit Laserenergie. „Der Femto-Laser ermöglicht größte Genauigkeit und schont die inneren Strukturen des Auges, da wir in der Regel auf Ultraschallenergie verzichten können“, erklärt der erfahrene Ophthalmochirurg.

Heuer gehört zu einer kleinen Gruppe von Ärzten in Deutschland, die die komplexe Glaukomtherapie und -chirurgie beherrscht. Sie kommt zum Einsatz, wenn sich der Augeninnendruck medikamentös nicht ausreichend senken lässt und der Sehnerv in Gefahr ist. „Wir legen kleine Stents oder Kissen ein, um das überflüssige Kammerwasser wirkungsvoll abzuleiten“, erklärt Heuer. „Ohne OP würden die Patienten erblinden.“

Ein weiteres Spezialgebiet Heuers sind komplexe Schiel-OPs bei Kindern und Erwachsenen. Das MEC in Hamburg ist eines der ganz wenigen Zentren, in denen Schieloperationen auch im höchsten Schwierigkeitsgrad ambulant operiert werden. Kontinuierlich entwickeln die drei Augenspezialisten neue Behandlungen und Angebote, die ihren Patienten zugute- kommen. So eröffnete das MEC Anfang 2020 eine Abteilung für ästhetische Eingriffe am Auge und Gesicht. „Wir operieren seit jeher Tumoren oder Fehlstellungen der Augenlider und decken die gesamte Lidchirurgie ab“, erklärt Heuer. „Weil die Patienten uns als Augenspezialisten vertrauen, wurden wir immer häufiger gefragt, ob wir auch Lidstraffungen oder Narbenkorrekturen vornehmen könnten.“

Nicht nur bei den Eingriffen – auch bei der Diagnostik hat das MEC in Hamburg eine besondere Stellung: Dank des umfangreichen Geräteparks ist die Expertise der Augenspezialisten von Kollegen und Patienten für Erst- und Zweitmeinungen gefragt. Auch viele Notfälle und Patienten mit komplexen Pathologien kommen nach Farmsen. „Bei allen diagnostischen Verfahren setzen wir modernste Technik ein und können uns bei der Ausstattung mit universitären Augenzentren vergleichen“, sagt Christian Künne. „Die Geräte sind aufwendig und die Ergebnisse müssen richtig interpretiert werden. Und das können wir.“

„Allein das Wohl der Patienten ist Grundlage und Maßstab für die Behandlung in unserem MVZ.”

Dr. Bischoff

Beispiel Optomap: Damit bekommt der Arzt einen umfassenden Überblick der Netzhaut von bis zu 200 Grad. Eine topografische Vermessung des Sehnervenkopfes zur Verlaufskontrolle beim Glaukom mit dem HRT (Heidelberg Retina Tomograph) ist genauso möglich wie die exakte Darstellung der Nervenfaserschicht an der Netzhaut mit der Optischen Kohärenztomographie (OCT). Die Sehleistung dieser Nerven ist beim Glaukomschaden vermindert. Aufgrund der personellen Erfahrung und technischen Ausstattung ist MEC zudem „Kompetenzzentrum Makula“. „Wir bieten die modernste Netzhautdiagnostik und alle Therapieoptionen für Erkrankungen der Makula oder Netzhaut an“, erklärt Künne.

„Bei allen diagnostischen Verfahren können wir uns bei der Ausstattung mit universitären Augenzentren vergleichen.”

Dr. Heuer

Bei refraktiven Sehfehlern, die eine Brille nötig machen, wird die eigene kristalline Linse operativ ausgetauscht. Die modernen Intraokularlinsen lassen sich in ihrer Stärke so errechnen, dass sie Kurz- und Weitsichtigkeit sowie Hornhautkrümmung korrigieren. „Gerade beim altersweitsichtigen Auge sind abtragende Laserverfahren nicht mehr erfolgreich“, erklärt Gudrun Bischoff. Stattdessen rät die Augenärztin zum Einsatz intraokularer Premium-Linsen: „Man baut die Gleitsichtbrille quasi ins Auge ein.“ Als Alternative bei beginnender Alterssichtigkeit (Presbyopie) empfiehlt Bischoff sogenannte Multifokalkontaktlinsen. Auch viele andere Fehlsichtigkeiten lassen sich erfolgreich mit Kontaktlinsen korrigieren. „Voraussetzung für ein langfristiges, zufriedenes Tragen der Kontaktlinsen ist eine professionelle Linsenanpassung, die die Augen, die persönlichen Bedürfnisse und die Verwendung von modernsten Messinstrumenten in den Vordergrund stellt“, betont Bischoff.

Als eine der wenigen Praxen bundesweit bieten die Augenexperten im Hamburger Norden für Kinder mit Kurzsichtigkeit die innovative Therapie mit Atropin-Tropfen und Speziallinsen an. „Studien aus Asien zeigen, dass sich die Entwicklung der Kurzsichtigkeit damit aufhalten lässt“, erklärt Bischoff. „Die Behandlung lohnt sich, denn eine hohe Kurzsichtigkeit geht oft mit Schäden an der Netzhaut einher.“ Der Blick über die Grenzen hinaus spiegelt sich auch im MEC-Charity Projekt wieder: Für jede soge-nannte IGeL-Leistung spenden die Hamburger Augenärzte einen Euro für den Aufbau von Schulen in Bangladesch.

Kontakt

Dres. Bischoff, Heuer & Künne

MVZ Medical Eye-Care

Augenarzt > Hamburg
Adresse:

Berner-Heerweg 173-175
22159 Hamburg