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Renommierte Schönheitsklinik in Berlin

„Für die Medizin muss man brennen“, sagt Prof. Dr. med. Johannes Bruck, „sonst hält man es nicht lange aus.“ Bruck ist seit knapp vier Jahrzehnten Arzt. Und wenn er davon erzählt, wird spürbar, wie sehr er noch immer dafür brennt.

Der gebürtige Wiener blickt auf eine bewegte Karriere in der Medizin zurück. 1980 war er als Kriegschirurg der UNO im Nahen Osten stationiert. Vier Jahre später brachte ein Stipendium den frisch gebackenen Facharzt für Plastische Chirurgie in die Glitzerwelt von Miami / Florida. Seine fundierte Ausbildung, der Wunsch zu helfen, handwerkliches Geschick und Selbstvertrauen haben ihn zu einem erfolgreichen Plastischen Chirurgen gemacht. Er hat Standards in der Behandlung Brandverletzter gesetzt und war Chefarzt an großen Krankenhäusern.

Immens erfahrener Plastischer Chirurg

Im April 1986 ging die Berliner Diskothek „La Belle“ bei einem Terroranschlag in Flammen auf. Die Helfer bargen über 200 verletzte Männer und Frauen aus den Trümmern. Im West-Berlin der 1980er Jahre konnten sie kaum adäquat versorgt werden. Berlin stand darauf hin unter politischem Druck. Man brauchte einen Spezialisten, um ein Brandverletzungszentrum aufzubauen. Bruck erwies sich als idealer Kandidat. „Endlich kam ich wieder in die Großstadt“, erinnert sich der Wiener, der sich nicht vorstellen kann, Berlin jemals wieder zu verlassen.

Den Chefarztstuhl hat der Professor 2012 freigegeben, um sich ganz seiner Privatpraxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie zu widmen. Er lächelt: „Nach 25 Jahren wollte ich machen, was mir am meisten Spaß macht.“

Die Hohenzollernklinik liegt verkehrsgünstig im Berliner Stadtteil Wilmersdorf. Wie ein Schiffsbug ragt das verglaste Eckhaus auf den Hohenzollerndamm. Die Klinik beherbergt ein Operationszentrum inklusive Bettenstation sowie mehrere Arztpraxen. Im Jahr 2001 ist Prof. Bruck mit seiner Praxis hinter die Bullaugen-Fenster im zweiten Stock gezogen. Zum Team gehören drei Fachärztinnen: Je eine Spezialistin für Nasenchirurgie und Intimchirurgie sowie seine Ehefrau, die als Hautärztin ein breites Spektrum an Operationen von Tumoren der Haut beherrscht.

Die Praxis bietet das gesamte Spektrum der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie auch für gesetzlich versicherte Patienten. Eingriffe im Gesicht und Operationen der Brust sind Brucks persönliche Schwerpunkte. „Ich operiere auch viele Männer“, erklärt der Mediziner.

„Ich operiere auch viele Männer.”

Prof. Dr. Dr. med. Johannes C. Bruck

Guter Schönheitschirurg muss individuelle
Bedürfnisse jedes Patienten erkennen

Prof. Bruck trägt blaue OP-Kleidung unter dem weißen Arztkittel. Bis eben hat er am Operationstisch gestanden und einem Patienten einen Tumor vom Unterschenkel entfernt. Nebenan wird der Behandlungsraum für die nächste Patientin gerichtet: Der Chirurg hat vor einigen Wochen ihre Brüste vergrößert und gestrafft. Nun soll eine Narbe korrigiert werden. „Ich bin überzeugt, dass man gute Ästhetik nicht ohne ein breites Spektrum an rekonstruktiver Chirurgie machen kann“, erklärt der Professor. „Deshalb praktiziere ich nach wie vor beides.“

Ob Patienten wegen entstellender Verbrennungsnarben oder hängender Augenlider seine Hilfe suchen, mache für ihn keinen Unterschied. „Jeder leidet unter seinem Stigma maximal und unvergleichlich“, betont der Mediziner. Ein Arzt müsse jedes Leid ernst nehmen und sich in die subjektive Wahrnehmung seiner Patienten hineinversetzen.

Kosmetische Operation nur nach ausführlichem Beratungsgespräch

In einer Disziplin, die sich so sehr um das Selbstbild und die Selbstachtung drehe wie die Ästhetische Chirurgie, sei es unverzichtbar aufmerksam zuzuhören, umfassend und ergebnisoffen zu beraten sowie exakt aufzuklären. „Ein gutes Beratungsgespräch kann manchem Patienten die Operation ersparen“, betont der Mediziner.

Wenn Menschen nach einer Operation unglücklich sind, liegt das seiner Ansicht nach selten an einem technischen Fehler des Arztes. Brucks Einsätze als Gutachter vor Gericht haben ihn gelehrt: „Meist ist es die Diskrepanz zwischen Erwartungen und Ergebnis.“ Seine Erfahrungen gibt er gerne weiter. An Kollegen, die regelmäßig bei ihm hospitieren, als Lehrer an der Masaryk- Universität im tschechischen Brünn oder als Präsident der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen. Er hat zahlreiche Bücher und wissenschaftliche Aufsätze veröffentlicht. „Ich bin jetzt 63 Jahre alt“, sagt Bruck, „da kommt man gar nicht umhin, ein bisschen Bilanz zu ziehen.“ Ans Aufhören denkt der Vater von drei Kindern jedoch nicht. Die Arbeit sei seine Lebenserfüllung. „Es ist ein unglaubliches Privileg, einen Beruf haben zu dürfen, der einem hinten und vorne Spaß macht.“

Kontakt

Prof. Dr. Dr. med. Johannes C. Bruck

Prof. Dr. Dr. Johannes C. Bruck - Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie

Schönheitschirurg > Berlin
Adresse:

Hohenzollerndamm 28a
10713 Berlin