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Ein knackiges Hinterteil ist seit Menschengedenken Sinnbild für Schönheit und Erotik. Doch nicht jede Dame ist mit einer wohlproportionierten Kehrseite à la Jennifer Lopez gesegnet. Und auch das gezielteste Sportprogramm vermag ein durchschnittliches mitteleuropäisch flaches Gesäß nicht in einen straffen, runden Apfel-Po zu verwandeln.

Es gibt ästhetisch-chirurgische Eingriffe, die Frauen und Männern zu einem natürlich aussehenden festen Po verhelfen. In Südamerika sind Gesäßstraffungen und Gesäßvergrößerungen bereits seit Jahrzehnten verbreitet. Im Rest der Welt werden die sie langsam bekannt und zunehmend nachgefragt.

SPEZIELLE IMPLANTATE ODER EIGENFETT FÜR PO-VERGRÖSSERUNG

Speziell für die Gesäßvergrößerung entwickelte Implantate geben einem flachen Po Fülle, straffen weiches Gewebe und heben ein hängendes Gesäß an. Die Silikonkissen sind fester und härter als Brustimplantate und in den unterschiedlichsten Größen und Formen erhältlich.

Alternativ kann das Gesäß mit Eigenfett aufgepolstert werden. Dabei wird überflüssiges Fettgewebe aus einer anderen Körperregion (etwa den „Reiterhosen“ der Oberschenkel oder den Flanken) entnommen, aufgearbeitet und am Po wieder eingesetzt. Bei sehr schlanken Menschen kommt dieser Eingriff nicht infrage. Manche Chirurgen halten die Operation für unsicher, da es nicht immer gelingt, die Pobacken symmetrisch zu modellieren. Zudem kann es sein, dass der Eingriff nach einigen Monaten wiederholt werden muss, weil sich der Po wieder verändert hat.

GESÄSSKORREKTUREN MIT HYALURONSÄURE

Kleine Formkorrekturen des Pos sind auch mit Hyaluronsäure möglich. Diese wird vom Körper jedoch abgebaut, sodass nach wenigen Wochen nachgespritzt werden muss.

VOR DER OPERATION

Ein ausführliches und offenes Beratungsgespräch ist vor dem Eingriff unverzichtbar. Stellen Sie all Ihre Fragen und schildern Sie Ihre Erwartungen. Ein guter Plastischer Chirurg wird Ihnen die Möglichkeiten, Risiken und Alternativen aufzeigen. Informieren Sie den Operateur über sämtliche Medikamente, die Sie einnehmen. Manche Präparate, etwa blutverdünnende Wirkstoffe, müssen Sie vor dem Eingriff absetzen.

Am Operationstag müssen Sie nüchtern bleiben. Unmittelbar vor dem Eingriff markiert der Arzt auf Ihrer Haut mit einem Stift wichtige anatomische Strukturen, damit die Implantate später symmetrisch und in der richtigen Position sitzen.

ABLAUF DER OPERATION

Die Gesäßvergrößerung mit Implantaten erfolgt in Periduralanästhesie (rückenmarksnahe örtliche Betäubung, die gezielt Körperbereiche betäubt, ohne das Bewusstsein auszuschalten). Der Patient liegt während des Eingriffs auf dem Bauch.

In der Po-Falte durchtrennt der Arzt die Haut, unterhöhlt seitlich das Gewebe und platziert die Implantate. Bei der Methode nach dem brasilianischen Chirurgen Dr. Raul Gonzalez werden die Silikonkissen in den großen Gesäßmuskel so platziert, dass sie den Po vergrößern, anheben und straffen. Um den Übergang zwischen Hüften, Gesäß und Oberschenkeln zu modellieren, kann der Arzt während der Implantatoperation zusätzlich Fett absaugen und / oder Gewebe mit Eigenfett unterpolstern. Je nach Ausmaß des Eingriffs dauert die Operation zwischen einer und drei Stunden.

RISIKEN

Jede Operation birgt ein Risiko für Komplikationen, insbesondere wenn Fremdkörper ins Gewebe eingebracht werden. Die Wunde kann nachbluten, schlecht heilen oder sich entzünden. Manchmal bilden sich größere Blutergüsse oder Wundwasser sammelt sich in der Implantathöhle. Trotz größter Sorgfalt ist es möglich, dass die Silikonkissen verrutschen. Bei nicht sachgemäßer Implantation der Silikonkissen können diese später sichtbar werden oder Schmerzen verursachen. Dies kann eine erneute Operation erforderlich machen. Gefühlsstörungen im Po verschwinden meist innerhalb weniger Wochen nach dem Eingriff.

NACH DER OPERATION

In der Regel bleibt der Patient nach dem Eingriff 48 Stunden zur Überwachung in der Klinik. Die Wunde wird locker verbunden. Während das Implantat einheilt (ca. sechs Wochen), gilt es Sport und körperliche Belastung zu meiden. Seinen gewohnten Alltag kann man in der Regel nach zwei Wochen wieder aufnehmen. Nach etwa einem Monat ist die Schwellung abgeklungen und der Po hat seine endgültige Form erreicht. An die Operation erinnert lediglich eine wenige Zentimeter lange Narbe zwischen den Po-Backen.

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