Premium Praxen

Wenn die Haarwurzeln umziehen: Neue Transplantationsmethode arbeitet schonend und extrem präzise

Sänger Elton John hatte extrem schütteres Haar, Fußballstar Wayne Rooney eine beginnende Teilglatze und Dortmunds Trainer Jürgen Klopp fortgeschrittene Geheimratsecken. Eine professionelle Haarwurzeltransplantation hat allen dreien geholfen – und die Prominenten haben sich auch öffentlich zu dem Eingriff bekannt. Solche Vorbilder, aber mehr noch innovative Techniken und beste Erfolgsprognosen ermutigen nun immer mehr Betroffene von Haarausfall, sich einem Eingriff durch Spezialisten zu unterziehen. Das gilt übrigens nicht nur für Männer: Auch Frauen mit lichtem Haar kann so geholfen werden, außerdem Menschen mit Narben nach Operationen oder Verbrennungen.

Haarausfall ist zwar in den meisten Fällen genetisch bedingt, aber längst kein unabwendbares Schicksal mehr. Und auch immer weniger ein Tabuthema für Betroffene, denn die Erfolgsaussichten nach einem Eingriff sind so hoch wie noch nie: „Kompetenz und Erfahrung haben zwar schon immer zur erfreulich hohen Erfolgsquote bei unseren Haarwurzeltransplantationen beigetragen“, berichtet Dr. Christian Depner, Leitender Arzt Plastische Chirurgie an den in der Schweiz gelegenen Pallas Kliniken in Zürich, Winterthur und Olten. „Doch unsere neue Hair-Matic-Technologie bringt behandelnden Ärzten und Patienten zusätzliche Vorteile: noch mehr Präzision bei der Verpflanzung, eine Verkürzung der Behandlungszeiten und weniger Unannehmlichkeiten durch die besonders schonende Methode bei der Entnahme der Haartransplantate.“

Präzisionsarbeit dank High-Tech-Gerät

Mit dem High-Tech-Gerät lassen sich in kurzer Zeit einzelne Haarfollikel millimetergenau und ohne Beschädigung aus der Kopfhaut entnehmen. Bis zu 800 Transplantate pro Stunde sind möglich, etwa zwei bis drei Stunden dauert der Eingriff in der Regel. „Unsere Patienten empfinden es außerdem als sehr angenehm, dass ihnen diese Methode eine lange, unbequeme Körperhaltung erspart“, ergänzt Alberto Sandon, Spezialist für Haarwurzeltransplantationen an den Pallas Kliniken. Das positive Resultat ist bald sichtbar: Schon nach drei Monaten haben die transplantierten Haare den Wachstumsprozess voll aufgenommen; mit etwa eineinhalb Zentimeter pro Monat schieben sie sich aus der Kopfhaut heraus.

Die Operateure nutzen den Umstand, dass sich im Bereich über dem Nacken kein genetisch bedingter Haarausfall einstellt und die Entnahmestellen zudem dort gut zu kaschieren sind. Zwei Vorgehensweisen sind möglich: Entweder die sogenannte FUE-Methode (Follicular Unit Extraction) mit dem Herausstanzen einzelner Wurzeln (Follikeln) oder die FUT-Methode (Follicular Unit Transplantation) mit der Herauslösung kleiner Hautabschnitte.

„Die neuen Haare wachsen ein Leben lang“

Speziell ausgebildete Mitarbeiter prüfen, zählen und sortieren das entnommene Material, um die optimale Qualität und Quantität für die betroffenen Stellen zu ermitteln. Das Einpflanzen erfolgt, nachdem der Operateur winzige mikroskopische Schritte in den Problemzonen angebracht hat. Der Patient liegt während des gesamten Eingriffs bequem auf dem Bauch; eine wirksame Lokalanästhesie lässt ihn keinerlei Schmerzen spüren.

Mögliche Schwellungen nach dem Eingriff bilden sich bereits nach wenigen Tagen zurück. Und die Eigenhaartransplantation bietet einen ganz besonderen Vorzug, ergänzt Alberto Sandon: „Erfreulicherweise wachsen die verpflanzten Haare ein Leben lang.“  

Weitere Informationen: www.pallas-kliniken.ch/schoenheit