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Warum physiologische und anatomische Korrekturen müssen zur Persönlichkeit des Patienten passen, erklärt Dr. Julia Berkei

Nasenkorrektur, die Präzisions-Operation: Hier zählt jeder Millimeter!

Sie gilt als eine der am häufigsten nachgefragten Operationen in der plastisch-ästhetischen Chirurgie und zugleich als eine der anspruchsvollsten: Die Nasenkorrektur (Rhinoplastik) erfordert vom Operateur stets allerhöchste Präzision und größtes Geschick. Doch ein kompetenter und verantwortungsvoller Arzt sollte neben bestem handwerklichen Können auch ein ausgeprägtes ästhetisches Empfinden besitzen und genau wissen, wie sich die physiologisch und anatomisch erforderlichen Korrekturen mit der individuellen Persönlichkeit des Patienten optimal in Einklang bringen lassen.

„Langjährige Erfahrung in der Millimeterarbeit mit dem Skalpell und ein gutes Vorstellungsvermögen für natürliche Schönheit – das sind die Voraussetzungen für einen erfolgreichen und nachhaltig wirksamen Eingriff“, weiß Dr. Julia Berkei, Fachärztin für Plastisch-Ästhetische Chirurgie in Frankfurt am Main und langjährige Spezialistin für Nasenkorrekturen. Sie verhilft jede Woche drei bis vier Nasen-Patienten zu einem besseren Aussehen (und dadurch oft auch zu einem gesteigerten Selbstwertgefühl). Neben ästhetisch bedingten Indikationen sind es in etlichen Fällen auch funktionale Beeinträchtigungen, die eine operative Korrektur erforderlich machen.

Chirurgisch höchst anspruchsvoller Eingriff

Wie kaum ein anderes Organ besitzt die Nase höchst unterschiedliche Gewebestrukturen: Dazu gehören Bindegewebe und Schleimhäute, kleine Muskeln, Knochen und Knorpel. Das macht den Eingriff chirurgisch anspruchsvoll, und der Begriff „Königsdisziplin des plastischen Chirurgie“ kommt angesichts der oft erforderlichen Feinarbeit nicht von ungefähr.

„Jeder unserer Patienten hat Anspruch auf das bestmögliche Ergebnis“, betont Dr. Berkei. „Deshalb sind meist mehrere Beratungsgespräche unerlässlich, in denen wir gemeinsam mit den Patienten ihre Wünsche und Vorstellungen und das technisch Machbare mit dem ästhetisch Sinnvollen zusammenführen.“

Computersimulation hilft

Dr. Berkei und ihr Team wissen zudem, wie wichtig es ist, ihren Patienten Ungewissheit und Unsicherheit über das spätere Aussehen zu nehmen. Dabei hilft ein Computersimulationsprogramm, das verblüffend authentische Darstellungen der zukünftigen Nasenform mitsamt Umfeld liefert. Eine umfassende Diagnostik, auch mit Rhinomanometrie und ggf. Röntgenuntersuchung, ist Standard.

„Größten Wert auf Natürlichkeit legen“

Die Operation selbst wird in Vollnarkose durchgeführt und ist in der Regel je nach Notwendigkeit des Eingriffs nach spätestens zwei Stunden vorbei. Narben sind später kaum sichtbar, weil der kleine Schnitt am unteren Nasensteg unauffällig ist, und dieser im Naseninneren verbunden wird. Nur bei Korrekturen der Breite der Nasenflügel sind manchmal Schnitte an den Nasenflügelrändern nötig, auch diese sind nahezu unsichtbar.

Meist können die Patienten bereits nach etwa zwei Wochen in das Arbeits- und Gesellschaftsleben zurückkehren. Bis dahin sind die unvermeidlichen Schwellungen und eventuelle Blutergüsse soweit zurückgegangen, dass sich ein natürliches Aussehen eingestellt hat.

„Auf diese Natürlichkeit legen wir auch bei den anspruchsvollsten und aufwändigsten Eingriffen größten Wert “, betont Dr. Berkei. „Das schönste Kompliment ist immer der Dank unserer Patienten für die gelungene Korrektur – und oft auch der anschließende Satz: ,Die neue Nase sieht nicht operiert aus...’“