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Nur drei Operationstechniken lösen die meisten Probleme, verrät Dr. Dominik von Lukowicz

Makellos im Intimbereich – so wird der Wunsch wahr

Mehr als ein Drittel aller Frauen sind mit ihren intimen Körperzonen nicht wirklich zufrieden, besagen Statistiken. Einer der häufigsten Wünsche, die auf Intimchirurgie spezialisierte Fachärzte von ihren Patientinnen hören, ist der nach der Verkleinerung der inneren Schamlippen (Labien). Der Münchner Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie Dr. Dominik von Lukowicz kann nun neue Erkenntnisse zur erfolgreichen Therapie solcher Fälle vorlegen. Danach reichen drei spezielle Operationstechniken in der Regel aus, um komplikationslos ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen – und zwar sowohl unter funktionellen als auch unter ästhetischen Gesichtspunkten.

Intimkorrekturen gehören inzwischen zu den nachgefragtesten Eingriffen in der plastisch-ästhetischen Chirurgie. Wie die aktuelle große Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Plastisch-Ästhetische Chirurgie ergab, erscheint dieser Behandlungswunsch zum ersten Mal auf der Liste der zehn beliebtesten Behandlungen. Frauen, die sich für derartige Eingriffe entschieden haben, sind im Schnitt jünger als 30 Jahre.

Offen über ihre Probleme zu reden, die in etlichen Fällen durchaus quälend sind und die Lebensqualität erheblich einschränken – dazu konnten sich viele Betroffene lange Zeit nicht durchringen. Doch Hemmungen und falsch verstandene Scham nehmen ab: Vor allem junge Menschen entwickeln ein viel unbefangeneres und bewussteres Verhältnis zu ihren intimen Körperzonen und folgen dabei Normen und Wunschvorstellungen, die eine neue Intimästhetik vorgibt.

Eine typische Patientin, die sich für eine Verkleinerung der inneren Schamlippen interessiert, beschreibt Dr. von Luckowicz so: „Mitte Zwanzig, noch kinderlos und im Intimbereich komplett enthaart.“ Im Gespräch werden die Probleme offenbar: vor allem Beschwerden durch Wundreiben beim Fahrradfahren und durch Einzwicken beim Geschlechtsverkehr.

Stimmiges Ergebnis auch bei Intimrasur

Auch ästhetische Gründe beeinflussen in vielen Fällen die Entscheidung für eine Korrektur: So können Schamlippen nicht nur zu groß sein, sondern auch asymmetrisch aussehen. Eine besondere Herausforderung für den Operateur liegt im aktuellen Trend zur Intimrasur begründet: Selbst bei kompletter Haarfreiheit im Intimbereich sollte ein in sich stimmiges Ergebnis erreicht werden.

Für die erfolgreiche Umsetzung dieser Wünsche ist eine ganz spezielle Erkenntnis für Dr. von Lukowicz von entscheidender Bedeutung: „Der Klitorismantel muss die zentrale Rolle bei der Korrektur der inneren Schamlippen spielen“, berichtet der erfahrene Operateur. „In mehr als 90 Prozent der Fälle ist seine Korrektur sinnvoll.“ Zu diesem Schluss kommt Dr. von Lukowicz nach der wissenschaftlichen Auswertung von 526 sogenannten Labienreduktionsplastiken, die er zwischen 2010 und 2013 durchgeführt hat.

„Selbstverständlich berücksichtigen wir die individuellen Bedürfnisse jeder einzelnen Patienten ganz genau und passen unsere Vorgehen entsprechend an“, erklärt Dr. von Lukowicz. „Doch grundsätzlich sind nach unseren Erfahrungen lediglich drei spezielle Techniken erforderlich, die sich in diesem Zeitraum bestens bewährt haben. Mit diesen drei unterschiedlichen Operationsmethoden können nahezu alle Formen der Schamlippenhypertrophie korrigiert werden.“

Schonender Eingriff

Der Eingriff selbst erfolgt in den allermeisten Fällen unter örtlicher Betäubung, der Heilungsprozess erfolgt zügig und komplikationslos, wenn die Patientin den Empfehlungen während der Nachbehandlung folgt. Dazu gehört vor allem die Schonung der behandelten Stellen. Nach wenigen Wochen sind keine Narben mehr sichtbar.

Die äußeren Schamlippen lassen sich unter anderem durch Vergrößerung mit Eigenfett oder durch Einbringen von Hyaluronsäure anpassen, außerdem ist ebenfalls die chirurgische Straffung oder Verkleinerung möglich.

Das Fazit von Dr. von Lukowicz nach mehr als 500 Eingriffen: Die Zufriedenheitsrate der Patientinnen liegt bei über 90 Prozent, entsprechend ausgeprägt ist auch das Selbstwertgefühl. Korrekturen waren lediglich in einem Prozent der Fälle erforderlich.