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Dr. Dominik Schmid: Warum zertifizierte Implantate und das Vertrauensverhältnis zum Arzt so wichtig sind

Brustvergrößerung: Sicherheit ist das oberste Gebot

Unterschiedlich große Brüste, ein zu kleiner Busen, erschlafftes Brustgewebe: Es gibt viele Gründe für Frauen, über eine Brustvergrößerung nachzudenken. Meist sind Implantate aus Silikon die beste Wahl für eine erfolgreiche, ästhetisch überzeugende Brustvergrößerung. Zunehmend gewinnt auch die Brustvergrößerung durch Eigenfett (Lipofilling) an Bedeutung. „Mindestens ebenso wichtig wie das Beherrschen des technisch Machbaren ist allerdings die genaue Abstimmung des Eingriffs auf die individuellen Bedürfnisse der Patientinnen“, rät Dr. med. Dominik Schmid, Chef der Praxis Plastische Ästhetische Chirurgie St. Gallen: „Eine Brustvergrößerung ist ein gemeinsames Projekt von Arzt und Patientin, das niemals ohne vertrauensvollen Austausch der jeweiligen Vorstellungen begonnen werden sollte.“

Bei Brustvergrößerungen mit Silikonimplantaten sollten sich Patientinnen umfassend und detailliert von ihrem Arzt über die Beschaffenheit, die Größe und die Form der Implantate informieren lassen, die für sie in Frage kommen. Dass in der Praxis nur bewährte, durch Studien erprobte ISO-zertifizierte und geprüfte Implantate mit CE-Kennzeichnung (Conformité Européenne) bzw. mit zusätzlicher Freigabe durch die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA verwendet werden, sollte selbstverständlich sein.

Dr. Schmid, der jährlich mehr als 100 Brustvergrößerungen durchführt, setzt seinen Patientinnen ausschließlich mit einem Spezialgel gefüllte Silikonimplantate führender Hersteller ein. Die Frage, welches Produkt jeweils das Bestgeeignete ist, richtet sich in Übereinstimmung mit dem Wunsch der Patientin nach ihren Körperproportionen. Für unterschiedlichste Indikationen und Bedürfnisse stehen spezielle Implantate bereit.

Dazu gehören herkömmliche Produkte in runder Form, aber auch tropfenförmige Implantate, die sich an der natürlichen Form der Brust orientieren. Die Oberflächen können glatt sein oder rau (diese Variante findet besseren Halt im Brustgewebe).

Der Eingriff erfolgt in der Regel in Vollnarkose, die Patientinnen übernachten aus Sicherheitsgründen in der Klinik. Ob das Implantat durch die Achselhöhle, per Schnitt unter der Brust oder am Brustwarzenhof eingesetzt wird, ob es unter oder über dem Brustmuskel zu liegen kommt, ist ebenfalls von den individuell unterschiedlichen Gegebenheiten abhängig.

Allerdings muss der Arzt weit mehr als nur ein guter Operateur sein: „Bei unrealistischen Wünschen wie etwa einer übermäßigen Vergrößerung der Brust wird ein gewissenhafter Chirurg immer die Verantwortung für den Schutz der Patientin und ihrer Lebensqualität übernehmen und eine nicht angebrachte Operation im Zweifelsfall ablehnen“, macht der erfahrene Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie seine Prinzipien deutlich.

Während Implantate in der Regel erste Wahl sind zum Auffüllen mittlerer und größerer Volumendefizite, bietet die Brustvergrößerung durch Eigenfett bei speziellen Problemen zusätzliche Lösungsmöglichkeiten. Dazu werden Fettzellen an einer anderen Körperstelle (z. B. Bauch, Hüfte, Oberschenkel) entnommen, aufbereitet und mit feinen Nadeln in die Brust injiziert. Dieses Verfahren eignet sich zum Auffüllen kleinerer Volumendifizite und kann unter anderem zur Anpassung unterschiedlich großer Brüste (Asymmetrie) angewandt werden, aber auch zur Korrektur von Defekten etwa nach Unfällen oder Tumorentfernungen.

Das Bewusstsein, nicht mit fremdem, sondern mit körpereigenem Material behandelt zu werden, macht diese Option für viele Patientinnen attraktiv. Ob und wann sie allerdings tatsächlich in Frage kommt, muss in jedem Einzelfall genau geprüft und hinterfragt werden. Denn zu den Eigenfett-Verfahren bei Brustvergrößerungen liegen bisher weit weniger wissenschaftlich gesicherte Langzeiterkenntnisse vor als zu Silikonimplantaten.

„Wir freuen uns über jeden mündigen Patienten, der über neue Behandlungsmethoden gut informiert ist“ sagt Dr. Schmid. „Aber deswegen können und dürfen wir nicht alles tun, was vermeintlich machbar ist. Denn die Sicherheit unserer Patienten hat stets oberste Priorität.“