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Die chemische und molekulare Zusammensetzung von Hyaluronsäuregel entspricht der des menschlichen Bindegewebes. Erst nach acht Monaten hört die Wirkung auf. Allergische Reaktionen sind nicht bekannt.

VOR DER BEHANDLUNG

Mit einer Injektionstherapie kann man ein frischeres, jugendlicheres Aussehen wiederherstellen. Bei einigen hält das erreichte Ergebnis einige Wochen, bei anderen einige Monate.

ABLAUF DER BEHANDLUNG

Die Injektionstherapie wird meist ambulant in örtlicher Betäubung durchgeführt. In der Regel wird Hyaluronsäure zum Einspritzen verwendet, etwa zum Ausgleich von Linien, Falten oder Narben. Eigenes Fettgewebe kann überall dort verwendet werden, wo eine größere Menge an Unterspritzungsmaterial notwendig ist, zum Beispiel zum Aufbau eingefallener Wangen. Stirn-, Zornes-, oder Lachfalten lassen sich mit Botulinumtoxin gut behandeln.

Nach Desinfektion der Haut spritzt der Arzt das jeweilige Mittel mit einer feinen Nadel an verschiedenen Punkten entlang der Falten. Für die Injektion von eigenem Fett entnimmt der Arzt Fettgewebe unter örtlicher Betäubung aus Bauch, Oberschenkeln, Gesäß oder anderen Körperstellen.

RISIKEN

Komplikationen treten sehr selten auf. Leichte Schwellungen und Knötchen, kleine Blutergüsse oder winzige Krusten über den Einstichstellen verschwinden meist innerhalb weniger Tage. Botulinumtoxin kann sehr selten zu Lähmungen führen mit herabhängendem Oberlid oder Augenbrauenasymmetrien. Bei Eigenfett-Injektionen kann es zu Unebenheiten kommen und an den Entnahmestellen zu Schwellungen, Rötungen oder Blutergüssen. Nicht abbaubare Injektionsmaterialien (z.B. Silikon), sollten auf keinen Fall verwendet werden, weil das schwerste Spätschäden in der Haut hervorrufen kann.

NACH DER BEHANDLUNG

Ein leichtes Stechen oder Pulsieren nach dem Eingriff ist normal. Sie sollten für einige Tage die Sonne meiden und sich danach gut vor der Sonne schützen. Bei plötzlich auftretenden Schmerzen oder anderen Beschwerden melden Sie sich bitte sofort bei Ihrem Arzt.