Premium Praxen

Schwindende Elastizität und Muskelmasse lassen das Gewebe mit den Jahren erschlaffen. Eine Straffung kann hängende Oberschenkel oder Oberarme in Form bringen. Dabei wird überflüssige Haut samt zugehörigem Fettgewebe entfernt. Der Eingriff kann auch mit einer Fettabsaugung kombiniert werden.

VOR DER OPERATION

Der Arzt wird den Körper genau vermessen und die notwendigen Schnitte auf die Haut zeichnen. Die Narben sollen sich später unter der Kleidung verbergen lassen.

ABLAUF DER OPERATION

Oberschenkel- und Oberarmstraffung werden in der Regel stationär unter Vollnarkose durchgeführt. Bei der Oberschenkelstraffung verläuft der Hautschnitt üblicherweise halbmondförmig von der Leiste zur Gesäßfalte. Manchmal erfolgt an der Oberschenkelinnenseite zusätzlich ein Schnitt nach unten. Erschlaffte Haut und Unterhautfettgewebe werden von den Muskeln gelöst und entfernt. Zurück bleibt eine halbmondförmige oder T-förmige Naht.

Bei der Oberarmstraffung entfernt der Operateur an der Innenseite des Oberarms zwischen Achselhöhle und Ellenbogen ein spindelförmiges Gewebestück. Manchmal ist eine Ausweitung des Schnittes in den Unterarm oder die Achselhöhle nötig.

RISIKEN

Blutungen, Blutergüsse, Schwellungen und Schmerzen sind normale Begleiterscheinungen einer Operation. Nachblutungen oder Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe müssen eventuell nachbehandelt werden. Selten entstehen Blutgerinnsel in den Gefäßen (Thrombose), die eine Schlagader verengen können (Embolie). Mögliche Komplikationen sind weiterhin Wundheilungsstörungen, Entzündungen oder unschöne Narben.

NACH DER OPERATION

Nach der Oberschenkelstraffung müssen die Patienten acht bis zehn Wochen ein Kompressionsmieder tragen. In dieser Zeit sollten Sport und Anstrengungen vermieden werden.

Nach der Oberarmstraffung wird ein Kompressionsverband angelegt. Dieser muss drei bis vier Wochen getragen werden. Anstrengende Tätigkeiten mit den Armen sollten frisch Operierte sechs bis acht Wochen lang vermeiden.