Premium Praxen

Eines der größten Endoprothetikzentren in München

Am westlichen Stadtrand von München, mitten im grünen Stadtteil Gräfelfing, liegen die großzügigen Gebäude der WolfartKlinik. Die traditionsreiche Belegarztklinik bietet erstklassige medizinische Leistungen in verschiedenen operativen Fächern. Hier operieren auch Dr. med. Konrad Scheuerer und Dr. med. Ulrich Bader von der nahe gelegenen OrthoPraxis. Mit etwa 1000 eingesetzten Hüft- und Kniegelenken pro Jahr ist die Praxis eines der größten Endoprothetikzentren in München.

Besonders schonende OP bei künstlichem Hüftgelenk

Bekannt sind Scheuerer und Bader für ein schonendes Operationsverfahren beim Einsatz von künstlichen Hüftgelenken, die sogenannte Yale-Technik. Patienten aus der ganzen Welt kommen nach Gräfelfing in die OrthoPraxis, denn nur hier wird diese Methode in Deutschland angeboten. Der US-amerikanische Orthopäde Jack Irving von der renommierten Yale University in New Haven (Connecticut) entwickelte sie Ende der 1990er-Jahre. Die Ärzte der OrthoPraxis brachten die Yale-Technik im Jahr 2003 von einem Studienaufenthalt aus den USA mit; seitdem haben sie auf diese Weise 8000 Hüftimplantate eingesetzt.

Das Besondere an der Methode ist die Schnittführung: Für den optimalen Blick auf das Gelenk setzen die Chirurgen nicht einen, sondern zwei Mini-Inzisionen. Die vordere nutzen sie, um die Pfanne einzubauen. Die hintere dient dem Einsatz des Schaftes. „So habe ich eine optimale Sicht auf das OP-Gebiet und brauche keine Röntgendurchleuchtung während der OP, um das Gelenk passgenau einzusetzen“, erklärt Scheuerer.

Die lasttragenden Gewebestrukturen bleiben unverletzt. Es treten weniger Blutungen auf, die Patienten haben weniger Schmerzen und genesen schneller. Der besondere Vorteil: „Körperlich aktive Menschen können die postoperative Reha erheblich verkürzen und schneller wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren.“ Eine Studie zeige, dass die Kraftentfaltung der Hüftmuskulatur kurz nach der Operation mit der Yale-Technik besser ist als nach einem konventionellen Zugang. „Dies lässt vermuten, dass die Methode auch dauerhaft einen positiven Effekt auf das Gesamtergebnis hat“, so der erfahrene Orthopäde.

In Hinblick auf die eingesetzten Prothesen greifen die Chirurgen der OrthoPraxis ausschließlich auf bewährte Implantate zurück. „Moderne Titanprothesen mit Gleitpaarungen aus ultrahartem Keramik und hochvernetzten Kunststoffen lassen an der Hüfte eine Langlebigkeit von 15 bis 20 Jahren erwarten“, erklärt Scheuerers Teamkollege Ulrich Bader. Er ist ein echtes „Praxisgewächs“, wie er sich selbst schmunzelnd beschreibt: Einen Großteil der Facharztausbildung absolvierte Bader in der OrthoPraxis und in der WolfartKlinik; Anfang 2015 wurde er Praxispartner. Zu zweit sehen sich die Orthopäden als Team, das voneinander profitiert: Man operiert auf exzellentem Niveau und hat einen Kollegen zur Seite, mit dem man sich austauscht, berät und die gemeinsame Expertise ausbaut.

„Die Orthopraxis steht für eine exzellente Behandlung, eine rasche, schmerzarme Genesung und eine besonders persönliche Betreuung.”

Auch Austausch künstlicher Gelenke ist Standard

Als zertifiziertes Endoprothesenzentrum der Maximalversorgung führt das Team neben dem Ersteinsatz von Kunstgelenken auch regelmäßig Wechseloperationen nach aseptischen Lockerungen durch und tauscht infizierte Gelenke aus. Für eine optimale Infektionschirurgie kooperieren die beiden Ärzte mit einem renommierten Labor in Hamburg: „Die Mikrobiologen beraten uns bei der Wahl des richtigen Antibiotikums und zum Wundmanagement“, erklärt Bader.

Dadurch hat sich der Antibiotikaverbrauch der OrthoPraxis in den vergangenen fünf Jahren deutlich reduziert. Neue Techniken helfen das Infektionsrisiko weiter zu senken. So verwenden die beiden Ärzte bei den endoprothetischen Eingriffen stringent sterile Klimahelme. Und: Der Operationssaal ist mit Laminar-Flow-Technik klimatisiert. Bader unterstreicht die wissenschaftliche Basis dieser Maßnahmen: „Es gibt klare Studiendaten dazu, dass sich Zahlen intraoperativer Infektionen dadurch minimieren lassen.“

Optimale Nachbetreuung nach Gelenk-Implantation

Ein weiteres Extra der OrthoPraxis: Die Operateure übernehmen persönlich die Nachbetreuung der Patienten. „Dies ist besonders drei Monate nach der OP von Bedeutung“, erklärt Bader, „dann nämlich dürfen die Patienten ihre Aktivitäten mit dem operierten Gelenk nochmals steigern. Diesen Zeitpunkt wollen wir gemeinsam mit den Patienten erleben und sie so erfolgreich und sicher auf ihrem Weg begleiten.“

Die kontinuierliche Patientenbetreuung etablierte Scheuerer, als er die OrthoPraxis 1998 nach mehrjähriger Tätigkeit als Oberarzt im Rotkreuzkrankenhaus München mitgründete. „Schon im Studium war klar, dass ich Orthopäde werde“, erzählt der heute 53-Jährige. „Das Genaue, die Winkel und Bewegungsgrade, das Planbare in der Endoprothetik haben mich von jeher fasziniert.“ Als junger Mann hatte er sein Musikstudium zugunsten der Medizin beendet. Aufgegeben hat er die Musik nie: Bis heute spielt Scheuerer in verschiedenen Ärzteorchestern Posaune. „Ein wunderbarer Ausgleich zur Endoprothetik.“

Kontakt

OrthoPraxis

OrthoPraxis – Dr. med. Konrad Scheuerer, Dr. med. Ulrich Bader

Orthopäde > Gräfelfing
Adresse:

Bahnhofstraße 5
82166 Gräfelfing