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Einer der erfahrensten Spezialisten für Hüft- und Kniegelenkrekonstruktionen

Prof. Dr. med. Gerd Gruber, Spezialist für Hüft- und Kniegelenkrekonstruktionen, hat eine große Leidenschaft: Skifahren. Weil auch viele seiner Patienten im Winter gern die Berge runterrauschen, hat er ein großes Ziel: „Meine Patienten sollen mit ihrem künstlichen Gelenk wieder ein normales, schmerzfreies Leben führen können. Dazu gehören auch sportliche Aktivitäten wie Skifahren“, so der Orthopäde.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, helfen dem Heidelberger Professor seine jahrzehntelangen Erfahrungen: Seit Anfang der 1990er-Jahre konzentriert sich der Spezialist auf den Hüft- und Knieersatz. Nach Stationen in Gießen und im Odenwald gründete Gruber 1999 seine eigene Praxis in Heidelberg. Pro Jahr führt der gebürtige Odenwälder mehr als 300 teil- und totalendoprothetische Eingriffe durch.

Damit blickt Gruber auf operative Erfahrungen aus mehr als 3700 Endoprothesenoperationen zurück – und kennt alle Materialien und Innovationen, die auf dem Markt sind. Für seine Patienten legt er allerdings Wert auf Bewährtes: „Ich habe schon einige Implantate kommen und gehen sehen. Das Neueste ist nicht immer das Beste“, erklärt der Experte. Seinen Patienten setzt er nur solche Modelle ein, zu denen es über Jahre verlässliche Daten gibt.

Kurzschaftprothesen oft mit Vorteilen bei jüngeren Patienten

Die erhebt er auch gern selbst. So revolutionierte Gruber vor fast 25 Jahren die Hüftprothesenchirurgie in Deutschland, indem er für eine Studie die erste Kurzschaftprothesen hierzulande einführte. Das Implantat hat einen stark verkürzten Schaft und spart so „Knochen und Zeit“, weil es nicht so tief verankert wird, so der Spezialist. Die Prothese habe sich vor allem bei jüngeren Patienten mit einem stabilen Knochengerüst durchgesetzt. Ein späterer Implantatwechsel sei unproblematisch, weil sich die Kurzschaftprothesen leichter als solche mit Normal- oder Langschaft entfernen ließe. Nicht für jeden Patienten eignet sich diese Prothesenform.

„Bei der Planung der Endoprothese gehe ich speziell auf die Bedürfnisse der Patienten ein.“

Bei einem neuen Kniegelenk arbeitet der Orthopäde gern mit einem Schweizer Hersteller zusammen, der individuelle Prothesen fertigt. „Diese Implantate machen Sinn, wenn Patienten spezielle anatomische Verhältnisse haben, die eine herkömmliche Versorgung schwierig erscheinen lassen“, erklärt der erfahrene Mediziner.

Die Schweizer Endoprothesen nach Maß werden nach Grubers Vorgaben für jeden Patienten individuell angefertigt. Dafür wird zunächst eine Computertomografie (CT) des Gelenks gemacht. Bei Patienten aus dem arabischen Raum kooperiert Gruber dafür mit zwei Radiologen in Riad und Dubai. Auf Basis der Bilder erstellt der Endoprothetikspezialist mithilfe einer Planungssoftware den digitalen Entwurf für das persönliche Kniegelenk. Innerhalb von vier Wochen produzieren die Ingenieure das Implantat.

Perfekte Passgenauigkeit und längere Haltbarkeit der Gelenkprothesen

Orthopäde Gruber ist der Einzige, der das Verfahren im Umkreis von 150 Kilometern anbietet – mit Überzeugung: „Die OP-Zeiten sind kürzer, die Patienten verlieren weniger Blut und die Prothese passt besser“, erklärt er. Aufwand und Kosten würden sich auf lange Sicht lohnen: „Durch die perfekte Passgenauigkeit gehe ich von einer längeren Haltbarkeit der Implantate aus.“

Neben langer Lebensdauer und guter Passung einer Prothese hat der erfahrene Mediziner einen weiteren wichtigen Anspruch an seine Arbeit: „Meine Patienten sollen am Ende des Eingriffs auf zwei gleich langen Beinen stehen“, erklärt er. „Schon wenige Millimeter Abweichung können zu Schmerzen und Fehlbelastungen in Hüfte und Wirbelsäule führen.“ Für diese Präzision sorgt Gruber, indem er sich auf jeden konkreten Eingriff intensiv vorbereitet. „Am Tag vor der OP gehe ich den Eingriff Schritt für Schritt am Computer durch.“ Die intensive Beschäftigung sei eine Frage des Respekts gegenüber dem Patienten – und seiner Sorgfaltspflicht als Arzt geschuldet. „Ich tue alles für eine perfekte Operation und das bestmögliche Ergebnis.“ Dadurch reduziert sich das Risiko für Fehlimplantationen und eine frühzeitige Lockerung der Implantate.

Nach dem Eingriff erwartet die Patienten eine Woche Genesung in den 27 Zimmern und 4 Suiten der Ethianum Klinik in Heidelberg. Hier operiert Gruber seit 2015. Direkt am Neckar, auf halbem Weg von der Universität in die Heidelberger Altstadt angesiedelt, hat sich die 2010 eröffnete Privatklinik innerhalb kürzester Zeit zu einem Kompetenzzentrum für zahlreiche chirurgische Fachgebiete entwickelt. Hier erfreut sich der Patient des Luxus gehobener Hotelzimmer gepaart mit der Professionalität einer Klinik der Maximalversorgung. Alle Zimmer und Suiten sind mit eigener Klimasteuerung, Fußbodenheizung und großzügigen Bädern ausgestattet. Das Pflege- und Physiotherapiepersonal sorgt rund um die Uhr für rasche Regeneration und Fitness. Auch Prof. Gruber schwärmt von seinem Arbeitsplatz: „Durch die ringsum verglasten Wände im OP-Saal sehe ich Gaisberg und Königstuhl. Mit dem Blick auf die Berge macht das Arbeiten noch mal so viel Spaß.“

Kontakt

Ethianum Klinik Heidelberg

Ethianum Klinik Heidelberg – Prof. Dr. med. Gerd Gruber

Orthopäde > Heidelberg
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Voßstraße 6
69115 Heidelberg