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Der Spezialist für künstliche Kniegelenke

Die ARCUS Kliniken Pforzheim sind eine Einrichtung der Superlative: Im Jahr 2006 wurde die ARCUS Sportklinik, eine Privatklinik, ergänzt durch die ARCUS Klinik für Patienten aller Versicherungen. Seitdem stieg die Anzahl der jährlich durchgeführten endoprothetischen Eingriffe von 300 auf heute rund 2700. Die Mitarbeiterzahl wuchs von 120 auf 550. Und statt in ehemals drei OP-Sälen operieren die 14 leitenden Ärzte und 35 Fach- und Assistenzärzte der Orthopädie und Unfallchirurgie mittlerweile in zwei Schichten in neun Sälen. Unterstützt werden sie durch die Fach- und Assistenzärzte der Anästhesie- und Narkoseabteilung.

Einst als reine Sportklinik gegründet, kommen bis heute Fußballer, Hockeyspieler, Leichtathleten und Skifahrer – die meisten auf Spitzenniveau – nach Pforzheim, wenn sie Gelenkprobleme haben. Doch mittlerweile verfolgen längst nicht alle Patienten der ARCUS Kliniken eine sportliche Karriere. Es eint sie jedoch der Wunsch nach maximaler Beweglichkeit, Schmerzfreiheit und Lebensqualität.

In Dr. med. Andree Ellermann, dem Ärztlichen Direktor und einem von drei Gesellschaftern der Kliniken, finden die Patienten einen Mediziner, der ihnen diesen Wunsch erfüllt. Ellermann hat selbst eine sportliche Vergangenheit: Tennis und Fußball seien die beiden favorisierten Sportarten, die er auf Leistungssportniveau ausgeübt habe, erzählt der Orthopäde und Unfallchirurg. „Heute gehe ich in die Berge – im Sommer wie im Winter.“

„Jedes künstliche Kniegelenk ist auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten abgestimmt.”

Dr. med. Andree Ellermann

Kunstknie, aber auch Knorpelersatztherapien oder Umstellungsosteotomien

Zusammen mit acht Haupt- und Senioroperateuren setzt der Kniespezialist jährlich 1700 Implantate am Knie ein. Damit gehört die Klinik zu den größten Endoprothetikzentren in Deutschland. „Wir sind erfolgreich, weil wir hochspezialisiert sind und uns auf wenige Gelenke konzentrieren“, erklärt der Orthopäde die Strategie des Hauses. Während sich seine Kollegen um Hüft-, Sprung-, Schulter- oder Ellenbogengelenk kümmern, operiert Ellermann ausschließlich Knie. Dabei gilt für den Mediziner die Devise: So früh wie nötig, so spät wie möglich. Denn kein Kunstknie kann so gut sein wie das eigene. „Mein Bestreben ist, den Knieersatz so lange hinauszuzögern, wie es medizinisch sinnvoll ist.“ Knorpelersatztherapien, Meniskus- und Bandchirurgie oder Umstellungsosteotomien sind solche Maßnahmen, um das Knie möglichst lange funktionsfähig halten.

Wenn ein Kunstknie notwendig ist, können sich die Patienten in Pforzheim auf eine größtmögliche Erfahrung und Sicherheit verlassen. Statt ungewisse Neuentwicklungen auszuprobieren, vertrauen die Ärzte der ARCUS Kliniken lieber auf die Daten aus den großen Endoprothesenregistern. „Die Registerdaten sind die Ehrlichsten, die es gibt“, so Ellermann. Die ARCUS Kliniken setzen deshalb nur Produkte der großen, etablierten Hersteller ein. Als eine der größten Gelenkkliniken Europas sind sie auch an der Entwicklung von Implantaten und an Zulassungsstudien beteiligt. Bis Innovationen allerdings die Qualität erreichen, um in Pforzheim am OP-Tisch zum Einsatz zu kommen, können Jahre vergehen.

Spezialleistungen wie isolierter Femoropatellaersatz

Knieendoprothetik sei eine individuelle Prothetik, denn kein Gelenk gleiche einem anderen, macht Ellermann deutlich. Deshalb erfüllen die Pforzheimer Orthopäden auch Sonderwünsche und nehmen Eingriffe vor, die andere Kliniken nicht im Programm haben. So wird zum Beispiel der isolierte Femoropatellaersatz angeboten. Das Implantat ist Therapie der Wahl, wenn das Gelenk lediglich zwischen Kniescheibe und Oberschenkelknochen verschlissen ist, beispielsweise nachdem die Kniescheibe gebrochen war.

Auf dem hohen Niveau, auf dem Kniespezialist Ellermann operiert, entscheiden Nuancen über den Behandlungserfolg. „Informierte Patienten sind später zufriedener mit ihrem neuen Gelenk“, weiß der erfahrene Mediziner. In Pforzheim verbringen die Patienten deshalb vor der OP einen Informationstag in der Klinik, lernen die Station und die Abläufe kennen, treffen auf die Narkoseärztin und den Physiotherapeuten. Und sie trainieren das Laufen auf Krücken. „Unser Ziel ist es, die Patienten schnell wieder in ihre Alltagssituation zu bringen, in der sie sich wohlfühlen und besser und schneller regenerieren.“

Das scheint zu funktionieren: Bei Befragungen und Patienten- Rankings erntet die Klinik seit Jahren Höchstwerte. „Der Komfort und die Annehmlichkeiten unserer Klinik beeinflussen das Wohlbefinden der Patienten und damit den Erfolg des Eingriffs ganz erheblich“, glaubt der Ärztliche Direktor der ARCUS Kliniken.

Auch das Personal arbeitet gern in der Pforzheimer Klinik. Im Jahr 2014 wurde die Einrichtung als „Great Place to Work“ ausgezeichnet. So trainieren in der zur Klinik gehörigen Rehaeinrichtung „Rehamed“ nicht nur die Patienten, sondern auch das Klinikpersonal hält sich hier kostenfrei fit. Diese Form der Wertschätzung des Personals liegt Ellermann am Herzen: „Allein schaffe ich das Pensum nicht, dafür brauche ich mein Team“, erklärt der Mediziner, der seine Ausbildung in der Schweiz, in Deutschland und den USA absolviert hat. „Die Stationsärzte, Physiotherapeuten und das Pflegepersonal übernehmen einen großen Teil der Patientenarbeit.“

Kontakt

ARCUS Sportklinik

ARCUS Sportklinik – Dr. med. Andree Ellermann

Orthopäde > Pforzheim
Adresse:

Rastatter Straße 17–19
75179 Pforzheim