Premium Praxen

Wer den Text in der Zeitung oder die Nachricht auf dem Handy erst dann entziffern kann, wenn er diesen weiter vom Auge hält, der leidet unter Weitsichtigkeit. Betroffene besitzen entweder einen zu kurzen Augapfel (Achsenhyperopie) oder müssen, was seltener vorkommt, mit einer Brechungshyperopie leben, einer mangelnden Brechkraft im Zusammenspiel von Hornhaut, Glaskörper und Augenlinse.

Die Natur hat es so eingerichtet, dass sich eine minder schwere Weitsichtigkeit bei jüngeren Menschen durch die sogenannte Akkomodation mehr oder weniger kompensieren lässt, nämlich durch Anspannung des Ziliarmuskels. Mit zunehmendem Alter bzw. Ausprägung der Weitsichtigkeit nimmt diese Möglichkeit allerdings ab. Dazu kommt, dass Menschen mit einem zu kurzen Augapfel ein erhöhtes Risiko entwickeln, an Grünem Star (Glaukom) zu erkranken.

Verbesserung der Sehfähigkeit bei Weitsichtigkeit

Üblicherweise verordnet der Augenarzt eine Brille oder Kontaktlinsen. Sehr gute Ergebnisse und vor allem ein Leben ohne Brille bringt allerdings die Behandlung mit dem Augenlaser.

So ist die LASIK-Methode in der Regel dann geeignet, wenn die Hornhaut nicht zu dünn ist und die Dioptrienwerte sich über einen längeren Zeitraum nicht verändert haben. Die Hightech-Variante des LASIK-Verfahrens ist der Einsatz des Femtosekundenlasers, die mit Abstand präziseste Vorgehensweise.

Ist die Weitsichtigkeit besonders stark ausgeprägt, kommt auch der Einsatz einer künstlichen Linse in Frage, die die Brechkraft der eigenen natürlichen Linse unterstützt.