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Dr. Harald C. Gäckle vom Augenlaserzentrum Neu-Ulm: Hohe Patientenzufriedenheit und große Behandlungsbreite

Alternative zum Laser: Implantierbare Kontaktlinse (ICL) erzielt beste Sehqualität

Die beste operative Methode zur Korrektur von Weitsichtigkeit, Kurzsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung muss nicht unbedingt eine Laserbehandlung sein. Eine implantierbare Kontaktlinse (ICL) ist in vielen Fällen eine sinnvolle Alternative. Dr. Harald C. Gäckle vom Augenlaserzentrum Neu-Ulm sieht als wichtigste Vorteile eine große Bandbreite bei den Behandlungsmöglichkeiten sowie die Möglichkeit, die künstliche Linse bei Bedarf jederzeit wieder entfernen zu können – und eine besonders hohe Akzeptanz und Zufriedenheit der Patienten.

Diese Zufriedenheit belegt unter anderem auch eine mehrjährige Studie an mehr als 3.000 Angehörigen der US-Streitkräfte, die sich dem seit 1997 weltweit mehr als 250 000 Mal durchgeführten Verfahren unterzogen hatten. Eine Auswertung der gesammelten Resultate ergab: 100 Prozent der Teilnehmer konnten besser sehen als vor der Operation mit Kontaktlinsen oder Brille.

Grundsätzlich kommt die fest eingesetzte künstliche Linse als Visian ICL® bei Kurzsichtigkeit von -0,5 bis -18,0 Dioptrien und bei Weitsichtigkeit von +0,5 bis +10,0 Dioptrien in Frage. Die torische Visian ICL® ist geeignet bei Kurzsichtigkeit von -0,5 bis -18,0 Dioptrien, Weitsichtigkeit von 0,0 bis +10,0 Dioptrien und bei Hornhautverkrümmung von bis zu +6,0 Dioptrien.

„Viele unserer Patienten sind dankbar, dass bei diesem Verfahren der refraktiven Chirurgie im Unterschied zu anderen Methoden kein gesundes Gewebe des Auges bzw. der Hornhaut entfernt werden muss“, berichtet Dr. Gäckle.

Die künstliche Linse ist relativ klein, weich und somit und gut formbar. Daher ist – unter lokaler Betäubung – nur ein winziger Schnitt am Rand der Hornhaut nötig, um sie innerhalb von Sekunden in das Auge zu injizieren. Dort entfaltet sie sich selbsttätig und positioniert sich zwischen der Iris und der natürlichen Linse. Sie besteht aus sogenanntem Collamer-Material, das hoch biokompatibel und damit sehr gut körperverträglich ist. Falls nötig, kann die Linse ebenso problemlos und schonend wieder entfernt werden.

Im Gegensatz zur normalen Kontaktlinse ist die implantierte Linse übrigens nicht sichtbar, weil sie nicht auf der Hornhaut sitzt. Auch bei dünner Hornhaut, großen Pupillen und „trockenen Augen“ kann sie problemlos verwendet werden.

„Zur ausgesprochen hohen Sehqualität und zur guten Verträglichkeit kommt ein weiterer Vorteil“, so Dr. Gäckle: „Patienten müssen nicht befürchten, unter trockenen Augen zu leiden.“  Ein Handicap, das nicht nur Kontaktlinsenträger treffen kann, sondern auch bei LASIK-Patienten eine häufig auftretende Nebenwirkung darstellt.

Und auf einen weiteren, weniger bekannten nützlichen Effekt weist der erfahrene Augenchirurg hin: Das Collamer-Material der Visian ICL® enthält einen UV-Blocker und schirmt dadurch den empfindlichsten Bereich des Auges vor schädlichen UVA- und UVB-Strahlen ab (die begünstigen unter Umständen das Entstehen von Grauem Star oder Netzhautdefekten). „Damit verbessert die Linse nicht nur die Sehqualität“, weiß Dr. Gäckle, „sondern schützt auch zuverlässig die Augen der Patienten.“