Premium Praxen

Tipps der Ästhetik-Spezialisten Dress. Barbara Heubisch, Eckart Heidenreich und Sebastian von Mohrenschildt

Veneers, Bleaching & Co: Worauf es bei schönen Frontzähnen wirklich ankommt

Was haben Hollywood-Stars wie Cameron Diaz, Tom Cruise, Angelina Jolie oder George Clooney außer ihrer Berühmtheit gemeinsam? Richtig: strahlend helle und makellose Zähne. Täglich dreimal putzen, Zahnseide und Zwischenraumbürsten allein bewirken solche Wunder nicht, die ästhetische Zahnmedizin hat ordentlich nachgeholfen. „Schöne Zähne“, sagt die unter anderem in den USA geschulte Münchner Spezialistin Dr. Barbara Heubisch, „gibt es nicht im Handumdrehen. Hier geht Sorgfalt vor Schnelligkeit.“

Barbara Heubisch und ihre Kollegen Dr. Eckart Heidenreich und Dr. Sebastian von Mohrenschildt aus der zahnärztlichen Praxis am Rosenkavalierplatz in München verraten auf PREMIUM Kliniken & Praxen, worauf Patienten achten sollen.

1. Bleaching / Bleichen

So funktioniert es: Dunkle Farbpigmente auf den Zähnen werden mit speziellen Substanzen (Carbamid- oder wasserstoffperoxidhaltig) aufgehellt. Dies kann sowohl in der Zahnarztpraxis (Chairside-Bleaching) oder zu Hause nach Anleitung (Home-Bleaching) geschehen. Bei Zähnen, die sich durch eine Wurzelbehandlung verfärbt haben, kommt auch eine Behandlung vom Zahninnenraum (Walking-Bleach) in Betracht.

Das ist möglich: Aufhellung der Zähne um 2 bis 4 Farbstufen in Abhängigkeit vom gewünschten ästhetischen Ergebnis.

Einschränkungen: Bei nicht fachgerechter Behandlung kann das Bleichmittel das Zahnfleisch beschädigen. Liegen unbehandelte Kariesschäden oder eine defekte Füllung vor, dringt das Bleichmittel unkontrolliert in den Zahn ein und verursacht weitere Schäden.

Der Rat von Dres. Heidenreich, Heubisch und von Mohrenschildt: „Zahlreiche Studien belegen, dass Bleaching – wenn es fachgerecht ausgeführt wird - kein Problem für die Zahngesundheit darstellt. Frei verkäufliche Bleaching-Produkte empfehle ich nur, wenn Zähne und Zahnfleisch wirklich gesund sind. Manchmal neigen Patienten bei der Selbstanwendung dazu, die Zähne zu hell zu bleichen. Das wirkt dann unnatürlich gläsern, und auch der Zahnschmelz leidet.“

2. Zahnfüllungen mit natürlichem Look

So funktioniert es: Moderne Komposit-Füllungen bestehen zu rund 80 Prozent aus feinsten Keramik-, Glas- und Quarzpartikeln. Diese zahnfarbenen High-Tech-Verbundwerkstoffe haben eine bessere Haftung, bessere Festigkeit und bessere Verarbeitungsfähigkeit als reiner Kunststoff oder andere Werkstoffe.

Das ist möglich: Komposit-Füllungen eignen sich insbesondere für kleinere Schäden an den Frontzähnen. Für ein ästhetisch hochwertiges Ergebnis stehen Füllungen in naturidentischen Farbabstufungen und Transparenzen zur Verfügung.

Einschränkungen: Keine. Stabilität und Langlebigkeit der Materialien sind wissenschaftlich belegt und haben sich in der Praxis bewährt.

Der Rat von Dres. Heidenreich, Heubisch und von Mohrenschildt: „Wer aus beruflichen oder privaten Gründen ein perfektes ästhetisches Ergebnis wünscht, muss Zeit mitbringen und sollte sich einem absoluten Spezialisten anvertrauen. Nur die Kombination aus Sorgfalt und Erfahrung führt zu einer wirklich „unsichtbaren“ Füllung“.

3. Veneers (Verblendschalen aus Keramik)

So funktioniert es: Veneers sind dünne Verblendschalen aus Kompositmaterialen oder aus Vollkeramik, die auf die Außenflächen der Frontzähne und vorderen Seitenzähne geklebt werden.

Das ist möglich: Die Frontzähne erhalten wieder ein intaktes und natürliches Erscheinungsbild. Die Zähne können heller werden und es lassen sich Lücken oder schwarze Dreiecke zwischen den Zähnen, schiefe oder zu klein geratene Zähne, Verfärbungen oder Zahnverletzungen korrigieren, ohne den kompletten Zahn überkronen zu müssen.

Einschränkungen: Veneers bieten sich bei Schönheitskorrekturen an weitgehend GESUNDEN Zähnen an. Liegen eine tiefergehende Zahndefekte oder sehr große Füllungen vor oder ist der Zahnhalteapparat durch Parodontitis angegriffen, muss eine umfassende Behandlung bis hin zum Implantat erfolgen.

Der Rat von Dres. Heidenreich, Heubisch und von Mohrenschildt: „Bei kleineren Korrekturen sind Komposit-Veneers manchmal eine kostengünstige Alternative. Grundsätzlich würde ich aber immer zu Keramik-Veneers raten, weil Ästhetik und Haltbarkeit hier unschlagbar sind.“

4. Kronen

So funktioniert es: Kronen werden wie eine schützende Hülle über den behandelten und präparierten Zahn gestülpt.

Das ist möglich: Unter ästhetischen Gesichtspunkten sind moderne Vollkeramikkronen die beste Lösung. Sie haben hinsichtlich ihres Aussehens und ihrer Oberflächenstruktur genau die gleichen Eigenschaften wie die natürliche Zahnsubstanz und passen sich durch eingelagerte reflektierende Farbpartikel wie ein Chamäleon an die Umgebung an.

Einschränkungen: Keine. Ist jedoch der gesamte Zahnhalteapparat, die Zahnsubstanz zerstört oder wackeln die Zähne, muss nach Alternativlösungen gesucht werden.

Der Rat von Dres. Heidenreich, Heubisch und von Mohrenschildt: „Wer hohe ästhetische Ansprüche hat, sollte insbesondere im Front- und im vorderen Seitenzahnbereich zunächst einen Dummy anfertigen lassen. Diese sogenannten Wax-ups oder Mock-ups werden provisorisch auf die Zähne aufgesetzt und geben dem Patienten die Möglichkeit, schon vor Beginn der Behandlung eine klare Vorstellung vom ästhetischen Ergebnins zu bekommen, Natürlich können in diesem Stadium sehr einfach Form und Farbgebung nach dem Wunsch des Patienten variiert werden.“

5. Zahnfleischkorrektur

So funktioniert es: Zu wenig oder zu viel Zahnfleisch – sichtbar durch freiliegende Zahnhälse oder das sogenannte „Gummy Smile“ – wird mikrochirurgisch korrigiert. Dabei reduziert der Chirurg das Gewebe oder fügt neues hinzu, das zuvor aus dem Gaumenbereich entnommen wurde.

Das ist möglich: Als perfektes Erscheinungsbild gilt, wenn die Oberlippenkontur beim Lächeln knapp den Zahnfleischrand erreicht, die Zähne also optisch weder zu kurz noch zu lang erscheinen.

Einschränkungen: Bei Parodontitis als Ursache für den Zahnfleischrückgang muss eine tiefergehende Behandlung des gesamten Zahnhalteapparates je nach Schwere der Erkrankung vorausgehen.

Der Rat von Dres. Heidenreich, Heubisch und von Mohrenschildt: „Plastische Zahnfleischoperationen sind mikro-invasiv, d.h. der Operateur führt sie unter der Lupe durch. Man kann sich auch als Laie gut vorstellen, wie viel Fingerspitzengefühl, Erfahrung und Fachwissen ein solcher Eingriff in diesem sensiblen und extrem sichtbaren Körperbereich erfordert.“