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Thilos Damaskos ist Spezialist auch für komplizierte Fälle

Erfolgreiche Wurzelkanal - Wurzelspitzenbehandlung dank Spezialmikroskop

Die zahnärztliche Empfehlung „Wurzelkanalbehandlung“ versetzt viele Patienten noch immer in Angst und Schrecken. Doch was oft eine sehr schmerzhafte Prozedur mit langwierigen Nachbehandlungen und Komplikationen war, kann heute dank moderner mikroskopischer Techniken als Eingriff mit hoher Zuverlässigkeit gestaltet werden. „Durch bis zu 30fache Vergrößerung unter dem Mikroskop können wir die Anatomie des Wurzelkanals genau darstellen und entsprechend aufbereiten und reinigen. Das ist eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung“, sagt Zahnarzt Thilo Damaskos aus Berlin.

Durch das feinere und genauere Vorgehen können Spezialisten wie Thilo Damaskos die winzig kleinen Wurzelkanäle besser auffinden, präzise aufbereiten und am Ende hermetisch dicht abschließen. Auch findet das Operationsmikroskop im Rahmen einer Wurzelspitzenresektion seinen Einsatz. Dadurch kann das sogenannte Operationstrauma bei einer Resektion deutlich verringert werden. Es muss weniger Knochen um die Wurzelspitze herum entfernt und es kann mehr Zahnwurzelsubstanz erhalten werden. Grundvoraussetzung dafür ist eine vorher adäquat durchgeführte Wurzelkanalbehandlung. „Wenn man den Wurzelkanal sorgfältig aufbereitet, tendiert der Anteil an Resektionen – wie in meiner Praxis - gegen Null“, sagt Thilo Damaskos.

Restlose Beseitigung aller Bakterien und Keime

Generelles Ziel einer Wurzelkanalbehandlung/Wurzelspitzenresektion ist die Erhaltung eines Zahnes, der durch das Einwandern von Bakterien in den Wurzelkanal in vielen Fällen den Patienten quälende Schmerzen bereitet. Früher wurden solche Zähne gezogen, das lässt sich jedoch heute umgehen. Bei der Wurzelkanalbehandlung wird der Zahn unter Betäubung geöffnet und die Wurzelkanäle dargestellt.  Dann werden die Wurzelkanäle erst mechanisch, dann chemisch gereinigt und von Bakterien befreit. Abschließend werden die Wurzelkanäle dicht verschlossen. In wenigen Fällen kann trotz einer sehr guten Wurzelkanalbehandlung weiterhin oder wieder sich ein Bakterienpool bilden, der entweder im Röntgenbild oder klinisch aufgrund von Schmerzen manifest wird. Über einen kleinen Einschnitt in der Mundschleimhaut legt der operierende Arzt dann einen Zugang und kann so die Wurzelspitze und das umliegende entzündete Gewebe entfernen.

Soweit die Theorie. In der Praxis kann jedoch die Wurzelspitzenresektion vereinzelt erhebliche Probleme bereiten. Taubheitsgefühle im unteren Mundbereich, Reizungen der Kieferhöhle, Schädigung benachbarter Zähne, erneute Entzündung – all das kommt immer wieder vor. Daher ist das A und O bei der Wurzelkanalbehandlung und der Resektion die restlose Entfernung aller Bakterien und Keime. Bleiben davon in den feinen Wurzelkanälen noch Bestandteile, können nach der Füllung erneut Entzündungen mit weiteren Komplikationen für den gesamten Kieferbereich entstehen. Die Erfolgsaussichten bei nicht sauber gefüllten Wurzelkanälen sind extrem gering, so dass die meisten Zähne nach einem gewissen Zeitraum meistens entfernt werden müssen.

Arbeit nach wissenschaftlichen Leitlinien

Weil Wurzelkanalbehandlungen so kompliziert sind, hat die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) Leitlinien erarbeitet, die behandelnde Ärzte in der Entscheidungsfindung und Therapie unterstützen. „Die Leitlinien orientieren sich an zahlreichen Studien und analysierten Therapieformen. Für mich als Zahnarzt ermöglichen sie den Zugang zu wissenschaftlich aufbereitetem Wissen, das aus vielen praktischen Erfahrungen resultiert“, betont Thilo Damaskos. 

Die Wurzelkanalbehandlung und Wurzelspitzenresektion unter dem Operationsmikroskop ist die aktuell hochwertigste Vorgehensweise. Dazu sind eine besondere Ausbildung sowie gesonderte technische Ausstattungen notwendig. Dazu gehören nicht nur das Operationsmikroskop, sondern auch Ultraschall-Aufbereitungsinstrumente, Mikro-Füllungsinstrumente und spezielle Füllungsmaterialien.